Region: Augsburger Land

Adelsrieder Sodalen in Augsburg: Hauptfest der Marianischen Kongregation

StaZ-Reporter Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried
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Die Adelsrieder Fahnenabordnung bei der Heilig-Kreuz-Kirche.

Nunmehr zwei Jahren hatten die Adelsrieder Mitglieder der Marianischen Kongregation pandemiebedingt warten müssen, bis wieder zum Hauptfest nach Augsburg geladen werden konnte. Selbstverständlich war es mithin, dass die Fahne mit Abordnung in den Augsburger Dom einzog.

Dort begann das Hauptfest der Marianischen Kongregation zu Maria Himmelfahrt mit dem Rosenkranzgebet, das – wie der gesamte Festtag – durch die Aretsrieder Musikanten musikalisch ansprechend gestaltet wurde.

Die Neuaufnahme von Mitgliedern sowie die Erneuerung des Bekenntnisses der Kongregationsmitglieder zur Heiligen Maria, der Schutzpatronin Bayerns, umrahmte die Festansprache von Monsignore Alois Zeller, der in diesem Jahr in Adelsried die Fronleichnamsprozession gehalten hatte. Der Priester ermutigte die Gläubigen im Rückblick auf die Gründungszeit der Kongregation 1613 auf die Gottesmutter zu vertrauen: „Im 16. und 17. Jahrhundert sahen sich die Kirche und die Menschen mit manchen, weit größeren als unseren heutigen Herausforderungen konfrontiert. In gläubigem Vertrauen und mutiger Begegnung dieser Schwierigkeiten gelang aber in der Gegenreformation manch neue Blüte durch die Besinnung auf Wesentliches und den Kern des Glaubens.“ So gelte es auch heute mit Zuversicht den Widrigkeiten des Zeitgeistes zu begegnen und – wie dies die Kongregation tue – deutliches Zeugnis zu geben.

Dieser Aufforderung kamen die Sodalen unmittelbar durch die Prozession zum Augsburger Rathausplatz nach, wo nicht allein zur Schutzpatronin Bayerns gebetet wurde, sondern auch mit der Bayernhymne ein Gebet ganz besonderer Natur zum Himmel klang.

Der Rückweg führte zur Heilig-Kreuz-Kirche, die als Klosterkirche der Dominikaner zugleich Sitz der Marianischen Kongregation in Augsburg ist. Vor dem ausgesetzten Allerheiligen erhielten die Wallfahrer dort den Schlusssegen, um dadurch gestärkt den Heimweg anzutreten.

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