Region: Augsburger Land

Etwas Licht in dunklen Zeiten

LeserReporter Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried

Vor dem Seitenaltar der Adelsrieder Pfarrkirche finden die Gläubigen nun einen neuen Kerzenständer. Zum Gebet kann hier ein Licht der Hoffnung entzündet werden.

Das kirchliche Leben ist nach wie vor aufgrund der infektionsschutzrechtlichen Regelungen stark eingeschränkt. Die Adelsrieder Pfarrgemeinde bleibt gleichwohl aus Prinzip optimistisch.

"Das gottesdienstliche und gemeindliche Leben läuft nun schon seit geraumer Zeit nicht so, wie wir es bislang kannten. Wir möchten deshalb umso nachdrücklicher unsere Pfarrkirche als Raum der inneren Einkehr und der Begegnung mit dem Glauben attraktiv machen", erläutert Kirchenpflegerin Barbara Föhr. So habe sich die Pfarrgemeinde, dazu entschlossen einen neuen Kerzenständer anzuschaffen, der dazu einlädt, viele kleine Lichter der Hoffnung zu entzünden. Die Botschaft des Osterfestes wird auf diese Weise im Kirchenraum im Kleinen greifbar: Auf düstere Zeiten der Trauer, Einschränkung und der inneren Nacht folgt ganz gewiss der helle Tag, voller Freude und Zuversicht, oder wie es in der Osternacht heißt, das Licht des Herrn, lumen christi.

Zum individuellen Gebet in der Kirche kann nun also als äußerliches Zeichen dieser frohen Botschaft ein Teelicht für die persönlichen und allgemeinen Anliegen auf dem Metallkunstwerk aufgestellt werden. Alle Gläubigen sind herzlich dazu eingeladen, für sich und andere durch Gebet und Kerze ein klein wenig Licht in dunkle Zeiten zu bringen.

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