Region: Augsburger Land

Jahreshauptversammlung der CSU: Ehrungen und Neuigkeiten aus Dorf und Land

StaZ-Reporter Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried
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Landtagsabgeordnete Carolina Trautner und Matthias Barth (r.) dankten Milan Berger, Her-mann Wagner und Rainer Schrenk (v.l.) für ihren anhaltenden Einsatz im politischen Ehrenamt.

Adelsried. Nicht allein konnte CSU-Ortsvorsitzender Matthias Barth zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Hotel Schmid begrüßen; sondern Landtagsabgeordnete Carolina Trautner und Bürgermeister Sebastian Bernhard brachten auch Informationen zu Geschehen in Land und Dorf. Ehrungen gab es zudem für verdiente Mitglieder.

Die Freude war dem Ortsvorsitzenden Matthias Barth sichtlich anzumerken, als er nach langer Zeit der Dürre nicht allein für Vereine, sondern auch für Parteien wieder „seine CSU“ im Adelsrieder Hotel begrüßen durfte. Entsprechend motiviert skizzierte er in seinem Bericht die Aussichten für das bevorstehende Jahr: „Wir stehen in den Startlöchern und sind motiviert. Erneuerter Fahrplan unter Berücksichtigung des genehmigten Flexibus-Konzeptes, neue Ausgaben unseres Adelsrieder Kurieres, endlich wieder ein Sommerfest für unsere Mitglied und Bürgerspaziergänge zu unterschiedlichen politischen Themen, wir haben viel vor.“

Die CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner freute sich darüber, dass der Ortsverband in Adelsried so motiviert in den Startlöchern steht. Sie konnte mit Blick auf die zurückliegende Bundestagswahl und die in 2023 bevorstehende Landtagswahl eine kurze thematische Einordnung aktueller Entwicklungen aus ihrer Sicht als Gesundheitspolitikerin geben. „Bagatellisierung von Abtreibung, unreflektierte Legalisierung von Rauschgift und völlige Aufgabe jeder Haushaltsdisziplin sind nur ein kleiner Strauß von Problemkomplexen, bei denen wir die Finger in die Wunde legen müssen“, so die ehemalige Sozialministerin. Sie beklagte zugleich die zunehmende Verantwortungsverlagerung auf die unteren Verwaltungsebenen, wenn auf Bundesebene teure Großprojekte abgesegnet würden und so die Politik vor Ort mit kaum erfüllbaren Erwartungen konfrontiert würde.

Hieran knüpfte Bürgermeister Sebastian Bernhard mit seinem Bericht an, der die zahlreichen Projekte der Gemeinde knapp und übersichtlich darlegte. Vom Wohnprojekt für Senioren mit angeschlossenen Geschäftsräumen für eine Apotheke neben dem Ärztehaus bis hin zu der Modernisierung des Rathaus- wie des Schulanschlusses mit Glasfasertechnik, von getätigten Investitionen in Bauhof, Kanal, Beleuchtung und Feuerwehrausrüstung bis hin zur bevorstehenden Einführung von interkommunaler Jugendarbeit wie der baldigen Ausschilderung und Eröffnung zweier Adelsrieder Wanderwege, die von einer Bürgergruppe erarbeitet wurden; die Palette der Gemeindeprojekte war vielfältig. Besonders hervor hob Bernhard den aktuellen Stand der Schulhauserweiterung, wo derzeit aufgrund des Flüchtlingszustromes aus der Ukraine mit der Regierung von Schwaben sogar eine noch umfassendere Raumvergrößerung diskutiert würde. Noch in diesem Jahr sollte hierzu gleichwohl die Ausschreibung getätigt werden. Erfreulich entwickle sich auch der Bike-Park, der in Zusammenarbeit mit dem Sportverein das Freizeitangebot der Gemeinde erweitern wird und für den die Baugenehmigung unmittelbar bevorstehe.

Heiko Mohr ergänzte den kommunalen Bericht um Informationen zum Bahnprojekt Ulm-Augsburg, in dem dieser die Aktivitäten der Bürgerinitiative und ihre Positionen darlegte. Man wehre sich in enger Zusammenarbeit mit Gemeinden in der ganzen Region gegen eine reine Neubaustrecke und der damit verbundenen Verschlechterung der Situation für die Bürger am Bestand wie die Zerstörung der Natur, so Mohr.

Seitens des CSU-Ortsverbandes standen zudem Ehrungen für verdiente Mitglieder an.

Hermann Wagner wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrte und ein besonderer Dank galt ihm für die langjährige zuverlässige Kassenführung.

Rainer Schrenk erhielt die Ehrung für 15 Jahre Mitgliedschaft in der CSU, von denen er zudem seit 14 Jahren als Gemeinderat die Kommune tätig begleitet.

Schließlich wurde Schriftführer Milan Berger für 10 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Zum Abschluss des offiziellen Teils dankte Matthias Barth allen Mitgliedern für die bislang geleistete Unterstützung und motivierte dazu, die Politik vor Ort aktiv weiter zu begleiten: „In Adelsried tut sich was, machen wir weiter so und packen die Projekt, die noch offen stehen, umso engagierter an.“

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