Region: Aichach|Friedberg

Um medizinische Versorgung zu gewährleisten: Aufschiebbare Operationen sind in ganz Schwaben untersagt

Weil sich die Corona-Situation immer weiter zuspitzt, sind nun in ganz Schwaben keine aufschiebbaren Operationen mehr möglich.

Die Situation der Kliniken spitzt sich weiterhin zu. Wie die Regierung von Schwaben betont, sind bereits seit dem Wochenende schwabenweit aufschiebbare stationäre  Behandlungen in den Krankenhäusern untersagt. 

Entsprechende vorläufige Anordnungen mit einer Geltungsdauer bis mindestens 31. Januar hätten die drei Ärztlichen Leiter der Krankenhauskoordinierung für Schwaben bereits getroffen. Auf diesem Weg soll die stationäre Versorgung von Notfällen und Covid-19-Patienten sichergestellt werden. Die rechtliche Grundlage für den Erlass dieser Maßnahmen habe die Bayerische Staatsregierung ausdrücklich geschaffen. "Aktuell können nicht mehr alle Corona-Intensivpatienten in jedem der drei Rettungsdienstbereiche in Schwaben medizinisch versorgt werden", schreibt die Regierung von Schwaben in ihrer Pressemitteilung. "Eine wachsende Zahl muss unter großem medizinischem und organisatorischem Aufwand in andere Häuser innerhalb Schwabens oder in andere Regierungsbezirke verlegt werden."

Der Appell der Regierung von Schwaben richte sich auf drei Maßnahmen, bei denen jeder Verantwortung tragen und mitmachen solle: Kontakte vermeiden, soweit es nur geht. Erstimpfungen, auch wenn man bisher noch nicht überzeugt war, und Auffrischungsimpfungen nach fünf Monaten zur Sicherstellung eines ausreichenden Impfschutzes. (pm)

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