Region: Augsburger Land

Jugendrat in Altenmünster steht kurz vor der Gründung

Bereits Mitte Februar stellten die Jugendvertreter der Gemeinde in einem Arbeitstreffen die Weichen für die Gründung eines Jugendrates. Zwischenzeitlich haben sie eine Satzung für dieses neue Gremium entworfen. Martina Egger, Mitarbeiterin in der Abteilung Kommunale Jugendarbeit im Landratsamt Augsburg und Markus Mayer, Jugendbeauftragter des Gemeinderates Altenmünster haben die Jugendlichen bei dieser kniffligen Arbeit unterstützt und waren bei der weiteren Tagung mit anwesend.

Bevor es um die detaillierte Fassung der Satzung ging, zeigten Charlotte Kraus und Stephan Trippel in einer beeindruckenden Präsentation die Glanzpunkte der bisherigen Aktivitäten und was ihre Schwerpunkte und Ziele für die Zukunft sind.

Die Organisation des Jungbürgerempfanges mit Cocktailbar, oder des Christbaumweitwurfes beim Adventsmarkt erfreuten sich großer Beliebtheit.

Weitere Highlights waren Bubble Fußball am Sportplatz oder die Fahrt zur Lasertag-Arena in Augsburg. Herausragendes Ziel des künftigen Jugendrates, der sich als Motto „Gemeinsam geht mehr“ auf seine Fahne schreibt, ist ein Freizeitplatz für Jung und Alt, auf dem die verschiedensten Aktivitäten stattfinden könnten. „Wichtig ist aber, dass wir künftig alle Jugendlichen in der Gemeinde zusammenbringen, deshalb haben wir für unser Logo neun Hände, was der Anzahl der Ortsteile entspricht, gewählt“, betonte Charlotte Kraus.

Die neun Ortsteile sind auch in der neu erstellten Satzung verankert, aus jedem Ort soll mindestens ein Mitglied in dem 20-köpfigen Jugendrates vertreten sein. Wählbar sind alle Personen zwischen 14 und 24 Jahren, wahlberechtigt wiederum alle 12 – 26-jährigen. Von Bedeutung ist dem Jugendrat auch die Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister und Gemeinderat, was durch ein Vorspracherecht belegt wird. Stehen jugendrelevante Themen in der Gemeinde an, soll der Jugendrat dazu gehört werden.

Nun muss diese Fassung der Satzung noch durch den Gemeinderat genehmigt werden, anschließend könnten die Wahlen stattfinden. Ob dies allerdings noch durch das amtierende Gremium erfolgt, dazu wollte Bürgermeister Bernhard Walter, der ebenfalls der Sitzung beiwohnte, keine Zusage geben. 

 

 

 

 

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