Region: Augsburger Land

Auf dem Weg, der Jugend in der Gemeinde eine Stimme zu geben

Als StaZ-Reporter berichten Vereine, Organisationen und Privatpersonen. Jeder kann mitmachen.

Martina Egger vom Landratsamt Augsburg (stehend rechts) zeigte den Jugendvertretern aus Altenmünster die Möglichkeiten für eine kommunale Mitarbeit auf. Markus Mayer als Jugendbeauftragter (vorne links) und Bürgermeister Bernhard Walter (4. von links) unterstützen die Jugendlichen bei diesem Vorhaben.

In Altenmünster soll ein Jugendrat installiert werden

 

Wenn es nach dem Wunsch der Jugendlichen geht, dann werden sie schon bald durch einen Jugendrat vertreten sein und mit ihren gewählten Vertretern in der Gemeinde mehr Gehör für ihre Anliegen finden.

In einer Informationsveranstaltung erläuterte Martina Egger, Mitarbeiterin in der Abteilung Kommunale Jugendarbeit im Landratsamt Augsburg, welche Schritte bis dahin noch erforderlich sind. Positiv sieht sie die Situation in der Gemeinde Altenmünster, dass mit Markus Mayer, der die Veranstaltung organisierte, bereits ein Jugendbeauftragter im Gemeinderat vertreten ist. Anhand von Beispielen zeigte die Dipl.-Pädagogin auf, welche Formate der Jugendbeteiligung möglich sind, und wie diese in anderen Landkreisgemeinden, u.a. in Langweid oder Stadtbergen schon praktiziert wird. Damit der von dem Altenmünsterer Nachwuchs favorisierte Jugendrat aktiv werden kann, müssen noch einige Grundlagen geschaffen und Fragen geklärt werden, z.B.:  wie groß soll das Gremium werden, wie und wie oft finden Wahlen statt, wer vertritt den Jugendrat nach Außen? Dies alles soll nun in weiteren Arbeitstreffen strukturell erarbeitet und in einer Satzung verankert werden, damit die Jugendarbeit auch rechtlich auf sicheren Beinen steht. Wenn der Gemeinderat anschließend diese Satzungsordnung geprüft hat und positiv für einen Jugendrat stimmt, kann die Gründungsversammlung mit Wahlen für dieses zukunftsweisende Projekt stattfinden.

Bürgermeister Bernhard Walter ist sich ebenso bewusst, wie wichtig Jugendarbeit in der Kommunalpolitik ist und sieht mit dieser neuen Institution spannende und interessante Aufgaben für die Zukunft. „Die Jugend muss als Teil des Ganzen gesehen werden, nur wenn sie sich in dieser Phase wohl und verstanden fühlen, werden sie ihren Lebensmittelpunkt in ihrem Heimatort finden“, betonte der Bürgermeister.

Ideen, die die künftigen „Nachwuchspolitiker“ vorbringen wollen, haben sie bereits im Petto. So schwebt ihnen ein Platz für Jung und Alt mit Pavillon und ganzjähriger Nutzungsmöglichkeit vor. Freiluftkino, Skating, Eislauffläche, Stockschießen für Erwachsene, all dies könnten sie sich in diesem Rahmen vorstellen.

 

Mehr zum Thema

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben
 


X