Region: Augsburg Stadt

Fachexkursion des Kulturkreises Haunstetten zur historischen Kriegsgräberstätte Schwabstadl

Gräber von Soldaten des 2.Weltkriegs

Eine Fachexkursion führte die Vorsitzende des Kulturkreises Haunstetten e.V. Jutta Goßner mit den Vorstandsmitgliedern Gerlinde Eberle, Heinrich Bachmann sowie dem Kulturkreismitglied Eva-Maria Noppen-Eckart nach Schwabstadl. Über 2025 deutsche und ausländische Tote aus beiden Weltkriegen sowie aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Der Kulturkreis erforscht gerade ein dunkles Kapitel des Haunstetter Schießplatzes: Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden hier mindestens 25 junge deutsche Soldaten auf Grund von Feld- bzw. Militärgerichten u.a. wegen Fahnenflucht durch Erschießen exekutiert.

 In den 1950er Jahren wurden die Erschossenen (bis auf einen) durch den Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge von ihrer ursprünglichen Bestattungsstätte im Augsburger Westfriedhof nach Schwabstadl umgebettet.

Alle ihre Gräber konnten vom Kulturkreis nun auf dem Soldatenfriedhof Schwabstadl verifiziert werden.

Ziel der Recherche ist es, auf dem Haunstetter Schießplatz ein würdiges Gedenkmal  mit erklärenden Informationen zur hundertjährigen Geschichte des Schießplatzes zu errichten. Diesem Ziel ist der Kulturkreis nun einen Schritt näher gekommen,

 

 

Jutta Goßner Vorsitzende Kulturkreis Haunstetten e.V.

 

13.09.2021

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