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Das International Olympische Komitee (IOC) arbeitet mit aller Kraft auf die Vorbereitung der Olympischen und Paralympischen Spiele Tokio 2020 hin.

Vorbereitungen für Tokio 2020 "für und wie olympische Athleten"

Das International Olympische Komitee (IOC) arbeitet mit aller Kraft auf die Vorbereitung der Olympischen und Paralympischen Spiele Tokio 2020 hin.

Vorbereitungen für Tokio 2020 "für und wie olympische Athleten"

Das International Olympische Komitee (IOC) arbeitet mit aller Kraft auf die Vorbereitung der Olympischen und Paralympischen Spiele Tokio 2020 hin.

Das hat IOC-Präsident Thomas Bach im Anschluss an die Videokonferenz der IOC-Exekutive am vergangenen Mittwoch erneut unterstrichen: „In den vergangenen Tagen haben wir Videokonferenzen mit den internationalen Sportverbänden und den 206 Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) gehabt und Rückmeldungen von unseren Athletenvertretern erhalten. Alle stehen geschlossen hinter den Spielen. Die gleiche Unterstützung sehen wir in Japan von der japanischen Regierung, dem Organisationskomitee und dem Japanischen NOK.“

Während sich Thomas Bach zuversichtlich äußerte, wies er zugleich auf die Herausforderungen hin: „Die Organisation von Olympischen und Paralympischen Spielen ist schon unter normalen Umständen eine sehr komplexe Aufgabe. Diese Komplexität vervielfacht sich, wenn wir über die Organisation von erstmals verschobenen Olympischen Spielen in Zeiten einer Pandemie sprechen. Hierfür gibt es keine Blaupause. Wir lernen jeden Tag dazu.“

Der Kampf gegen das Virus sei, wie jeder aus eigener Erfahrung wisse, ein schwieriger: „Aber wir kämpfen diesen Kampf für und wie olympische Athleten: mit voller Hingabe, mit dem Willen erfolgreich zu sein, mit täglich harter Arbeit und mit aller physischen und mentalen Kraft, die wir haben.“

Niemand könne aktuell die Situation in 206 NOKs für die Zeit der Spiele vom Juli bis September dieses Jahres vorhersagen. „Das führt, man könnte sagen natürlicherweise oder man könnte auch sagen leider, zu vielen Spekulationen. Alle diese Spekulationen tun den Athleten in ihren Vorbereitungen weh“, sagte Bach. „Da sind die Spekulationen über eine Absage, andere haben von einem Plan B gesprochen. Manche machen sogar den Vorschlag, die Spiele ins Jahr 2032 zu verschieben. Viel Erfolg bei der Diskussion über so eine Idee mit einem Athleten oder einer Athletin, die sich gerade auf die Spiele im Jahr 2021 vorbereitet. Auch über eine Verschiebung in eine andere Stadt wird spekuliert. Jeder, der die Komplexität der Olympischen Spiele kennt, weiß, dass das nicht in kurzer Zeit möglich ist.“ Deshalb verschwände das IOC keine Energie auf Spekulationen. „Wir sind voll auf die Eröffnungsfeier am 23. Juli dieses Jahres konzentriert. Wir spekulieren nicht darüber, ob die Spiele stattfinden. Wir arbeiten stattdessen daran, wie die Spiele stattfinden können.“

Dazu werde ein Werkzeugkasten mit COVID-19-Gegenmaßnahmen für alle denkbaren Szenarien zusammengestellt. Das IOC verlasse sich hierbei auf den Rat der japansichen Regierung, der Gesundheitsbehörden und der Weltgesundheitsorganisation. Man spreche aber auch mit Herstellern von Impfstoffen. In diesen Gesprächen sei immer wieder klar geworden, dass es zu früh sei, die genauen COVID-19-Gegenmaßnahmen für die Zeit der Spiele schon jetzt festzulegen. „Wir müssen hier um Geduld und Verständnis bitten – von Athleten, den NOKs, den internationalen Sportverbänden, der japanischen Bevölkerung, dem Organisationskomitee und jedem anderen“, erklärte der IOC-Präsident. Bald werde die erste Version der sogenannten „Drehbücher“ für die Spiele erscheinen, die die Gegenmaßnahmen für die verschiedenen Stakeholder erklären. 

Mut mache auch der Blick auf die zahlreichen Sportveranstaltungen, die während der Panedmie stattfinden. „Sie geben uns Zuversicht, dass die Gegenmaßnahmen funktionieren, die aktuell überall auf der Welt bei Sportveranstaltungen angewandt werden“, sagte Thomas Bach. Dies sehe man auch während der laufenden Wintersportsaison. „Mehr als 7000 Events sind von den internationalen Sportverbänden organisiert worden. 175.000 COVID-Tests wurden dabei vorgenommen, von denen nur 0,18 Prozent positiv ausfielen. Keiner der Wettbewerbe hat sich in einen COVID-19-Hotspot verwandelt. Wir sehen auch zahlreiche Sommersportarten, die ihre Wettkämpfe und Olympiaqualifikationen wieder aufgenommen haben. Sie sind genauso sicher wie im Wintersport. Deshalb sind wir so zuversichtlich.”

Mehr Informationen finden Sie hier unter diesem Link:https://www.olympic.org/news/ioc-president-reaffirms-commitment-to-the-olympic-games-tokyo-2020 / Quelle DKV Deutscher Kanuverband

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