Region: Augsburg Stadt

Karolina Petrova singt BARBARA Ich bin keine schwarze Tulpe. Erinnerung an die französische Sängerin BARBARA in Chansons und Texten.

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Karolina Petrova und Hans-Richard Ludewig

Karolina Petrova singt BARBARA
Ich bin keine schwarze Tulpe. Erinnerung an die französische Sängerin BARBARA in Chansons und Texten. Dieser vergnügsame Chanson Abend wurde am 03.09.2022 den DFG Mitgliedern und deren Freunden im Musiksaal des Zeughauses Augsburg dargeboten.

Erinnerung an BARBARA in Kürze

Ihre ersten künstlerischen Gehversuche unternahm Barbara am Ende der 1940er Jahre im Kabarett La Fontaine des Quatre Saisons in Paris. Von 1950 bis 1952 lebte sie in Brüssel, wo sie in Künstlerkreisen verkehrte und vor Freunden Chansons von Édith Piaf, Juliette Gréco und Germaine Montero sang. Nach ihrer Rückkehr nach Paris lernte sie Jacques Brel und Georges Brassens kennen, mit deren Liedern sie fortan auftrat. Nebenbei schrieb sie auch eigenes Material, das sie in ihren Programmen vortrug. 1957 nahm sie in Brüssel ihre erste Single auf, die jedoch weitgehend unbeachtet blieb. Der Durchbruch kam 1965 mit dem Album Barbara chante Barbara. Zusammen mit Anne Sylvestre gilt sie als eine der ersten französischen Chansonnièren, die ihre eigenen Lieder vortrugen; bis dahin war es üblich, dass Frauen die Lieder männlicher Autoren sangen.

Chansonsängerin Karolina Petrova: Gesang, Texte, Bassukulele, Klavier

Karlolina Petrova wurde in Lettland geboren und kam als Kind russlanddeutscher Eltern von drei Jahren nach Deutschland. Sie spielte schon früh Geige und erhielt ihre Gesangsausbildung im Mädchenchor Hannover. Vier Jahre lebte sie in St. Petersburg und absolvierte dort an der Staatliche  Theaterakademie ihr Schauspielstudium in Deutsch und Russisch In Dresden ist sie durch ihre Arbeit mit dem Blauen Einhorn und den Dresdner Salon-Damen einem breiten Publikum als Sänderin und Musikerin bekannt. Eigene Chansonprogramme, Theaterengagements und Gastspiele führen sie regelmäßig durch ganz Deutschand, Russland und die Schweiz.

Sie wurde von Hans-Richard Ludewig begleitet mit Klavier, Akkordeon und Glockenspiel. Ludewig ist einer der erfolgreichsten Pianisten Dresdens im Bereich zwischen E- und U-Musik und zudem ein gefragter Theater-, Orchester-, Band- und Studiomusiker. Er erhielt eine klassische Klavierausbildung an der Sächsischen Spezialschule für Musik Dresden und studierte anschließend Jazzklavier an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden.

Das DFG Publikum war beeindruckt von den Chansons und Texten und konnte gar nicht genug bekommen. Ein wundervoller Abend, welchen die DFG Deutsch-Französische Gesellschaft für ihre Mitglieder ermöglichte.

Wer sich für die DFG interessiert, hier der Link  https://dfgaugsburg.com/

 

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