Region: Augsburg Stadt

Baubeginn für 109 geförderte Wohnungen

So soll die Wohnanlage auf dem Gelände der ehemaligen Sheridan-Kaserne aussehen.

Im Bereich der ehemaligen Sheridan-Kaserne entsteht die Anlage "Sheridanpark I"

109 Wohnungen entstehen im nördlichen Bereich der ehemaligen Sheridan-Kaserne auf dem Grundstück zwischen Nestackerweg, John-May-Weg und Siegfried-Aufhäuser-Straße. Nun erfolgte de Spatenstich für den Bau der Wohnanlage „Sheridanpark I“ im Stadtteil Pfersee, die im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung (EoF) errichtet wird. Das Neubauprojekt ist eines von insgesamt vier, das die städtische Wohnbaugruppe (WBG) für heuer geplant hat. Insgesamt soll in diesem Jahr der Baubeginn für mehr als 400 Wohnungen in vier Stadtteilen erfolgen.

„Projekte wie der Sheridanpark sind enorm wichtig, denn die Bevölkerung in Augsburg wächst stark. Wir brauchen noch mehr bezahlbaren Wohnraum, gerade für Menschen mit niedrigem Einkommen“, sagte Klaus Holetschek, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr zum Baustart. Die mehr als 100 Mietwohnungen werden daher mit rund 18 Millionen Euro gefördert. „Besonders freut mich, dass alle Wohnungen im Sheridanpark barrierefrei sind, denn wir alle werden älter“, ergänzte Holetschek. Mit der Wohnbaugruppe Augsburg habe man zudem seit vielen Jahren einen aktiven und verlässlichen Partner im geförderten Wohnungsbau.

Auf einer Fläche von insgesamt circa 7500 Quadratmetern entstehen Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, vier rollstuhlgerechte Wohnungen sowie ein Gemeinschaftsraum, der von den künftigen Mietern genutzt werden kann. Die Wohnanlage, bestehend aus vier Baukörpern, wird zudem durch eine Tiefgarage mit 85 Stellplätzen ergänzt. Im Rahmen der Gestaltung der Außenanlagen werden 27 Bäume rund um die Wohnanlage gepflanzt. Die Gesamtkosten für das Projekt, das im Frühjahr 2022 fertig sein soll, liegen bei voraussichtlich etwa 33,3 Millionen Euro.

„Unsere städtische Wohnbaugruppe arbeitet tatkräftig daran, bezahlbaren Wohnraum für Augsburg zu schaffen. Mit weiteren 109 Wohnungen, die hier in Pfersee entstehen, kommen wir damit wieder einen beachtlichen Schritt voran“, betonte Oberbürgermeister Kurt Gribl.

Um das Neubauprojekt vor dem Hintergrund der aktuell hohen Bau- und Grundstückspreise wirtschaftlich errichten zu können, wurde eine Zielmiete von zwölf Euro pro Quadratmeter von der zuständigen Bewilligungsstelle, dem Wohnungs- und Stiftungsamt der Stadt Augsburg, genehmigt. Dank der Einkommensorientierten Förderung erhalten alle Mieter einen monatlichen Zuschuss. Somit liegt beispielsweise in der niedrigsten Einkommensstufe die Belastung für den Mieter bei sieben Euro pro Quadratmeter. In der obersten Einkommensstufe (82 000 Euro Jahresbruttoeinkommen bei einer vierköpfigen Familie) belaufen sich die Kosten auf neun Euro pro Quadratmeter.

Neben dem „Sheridanpark I“ plant die Wohnbaugruppe Augsburg im Stadtteil Pfersee zudem den Bau von 74 geförderten Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Spicherer Schule. Der Baustart soll im Herbst dieses Jahres erfolgen. Bereits im Bau befindet sich die Wohnanlage „Reesepark I“ in Kriegshaber mit 141 geförderten Wohnungen.

„Mit unseren Neubauprojekten setzen wir auf eine gute und nachhaltige Architektur und hohe Wohnqualität“, sagte Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg, und ergänzte: „Wir bauen, um die Wohnungen langfristig in unserem Bestand zu halten. Nur so können wir dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Augsburg schaffen“. Einschließlich der Wohnanlage „Sheridanpark I“ beabsichtigt die Wohnbaugruppe in diesem Jahr den Baustart von insgesamt 411 Wohneinheiten. Die Investitionen für alle Projekte belaufen sich auf insgesamt circa 135 Millionen Euro.

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