Region: Augsburg Stadt

39-Jähriger bedroht Kontrahenten und Polizisten mit Messer

(Symbolbild)

Gegen einen 39-Jährigen musste die Polizei nach eigenen Angaben am Samstag Pfefferspray einsetzen, weil dieser nach einem Streit zunächst seinen Kontrahenten in der Augsburger Innenstadt mit einem Messer bedroht und die Waffe schließlich auch auf Aufforderung der Polizeibeamten nicht abgelegt hatte.

Gegen 21 Uhr erschien der 39-Jährige laut Polizeibericht aufgrund eines vorangegangenen Streits an der Wohnung eines 34-Jährigen in der Jakobervorstadt. Er war mit zwei Messern bewaffnet. Eine 30-jährige Freundin des Kontrahenten konnte den 39-Jährigen zunächst dazu bewegen, die Messer auszuhändigen und das Anwesen wieder zu verlassen.

Wenig später erschien der Beschuldigte aber erneut mit einem Messer, schlug gegen die Türe und versuchte, in die Wohnung zu gelangen. Die Bewohner zogen die Polizei hinzu, die den Randalierer daraufhin im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses antraf.

Da der Mann auch trotz wiederholter Aufforderung der Beamten das Messer nicht abgelegt hätte, seien diese gezwungen gewesen, Pfefferspray gegen den 39-Jährigen einzusetzen, so die Polizei. Daraufhin sei es den Einsatzkräften gelungen, den Beschuldigten zu überwältigen und zu fesseln.

Der 39-Jährige habe sich "erkennbar in einem psychischen Ausnahmezustand" befunden, weshalb er in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert wurde. (pm)

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