Region: Augsburg Stadt

Hundegeburt – es ist so weit

Kleines Wunder – Hundemutter und ihr Junges

Wissen, Fakten, Tipps / Nachgefragt beim Tierarzt*

Ab dem zweiten Drittel der Trächtigkeit die Hündin deutlich mehr Energie für das Wachstum der Welpen und muss deshalb mehr Nahrung aufnehmen. Am besten füttert man ihr mehrmals täglich kleine Portionen eines hochwertigen, energiereichen Futters. Gegen Ende der Trächtigkeit nimmt die Mutterhündin deutlich an Gewicht zu und der Bauch schwillt an.

Die bevorstehende Geburt erkennt man an der zunehmenden Unruhe und dem Nestbauverhalten der Hündin. Kurz bevor es losgeht, hechelt sie stark und es setzen Kontraktionen der Gebärmutter ein, Wehen also.

Die Welpen werden dann etwa alle 30 bis 60 Minuten geboren, die gesamte Geburt dauert meist drei bis sechs Stunden, aber auch bis zu zwölf Stunden und mehr sind möglich. Weitere zwei Stunden kann es dauern, bis die Geburt mit Abgang der letzten Nachgeburt endet.

Die Hundemutter braucht während der Geburt viel Ruhe, in der Regel kommt sie jedoch ohne Hilfe zurecht. Sie durchbeißt die Nabelschnur und kümmert sich intensiv um die Welpen, schleckt sie trocken und befreit sie von den restlichen Fruchthüllen.

* Tonia Olson ist Tierärztin im Tierheim Augsburg

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