Region: Augsburg Stadt

Was sind „Listenhunde“?

Nachgefragt beim Tierschutzverein Augsburg

Rottweiler sind in Bayern Listenhunde der Kategorie 2.

Listenhunde sind „Hunde bestimmter Rassen, die der Gesetzgeber als aggressiv und gefährlich definiert“, erklärt Tamara Hofmann, Tierpflegerin und Hundeexpertin im Tierheim Augsburg. „Die Bezeichnung sagt also nicht unbedingt etwas über ein Einzeltier aus. Außerdem gelten dazu in jedem Bundesland eigene Rasselisten.“ 

Unterschiedliche Regelungen

„Was also etwa in Berlin erlaubt ist, kann in Bayern verboten und in NRW wieder ganz anders geregelt sein“, weiß Hofmann. Die bayerische „Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit“ etwa listet Hunde der Kategorie 1, die nur mit amtlicher Erlaubnis gehalten werden dürfen, und Hunde der Kategorie 2, die einen Wesenstest absolvieren müssen. Leinenzwang, Maulkorbpflicht, Führungszeugnis und Sachkundenachweis des Halters sind weitere Aspekte. 
Die Fachleute im Tierheim beantworten gern all Ihre Fragen. Ob allgemeine, weil Sie vielleicht mit Ihrem Pit-Bull oder Mastiff neu zugezogen sind, oder zu bestimmten Tieren, die eventuell im Tierheim auf ein neues Zuhause bei einem ernsthaften Hundefreund warten.

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