Region: Augsburg Stadt

Wildtiere in der Stadt – Fuchs

Füchse sind Kulturfolger und haben die Stadt als Lebensraum für sich entdeckt

Wissen, Fakten, Tipps / Generalist und Überlebenskünstler

„Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, dieses Lied kennt in Deutschland jedes Kind. Aber die Zeiten sind vorbei, als der in Europa heimische Rotfuchs vor allem als Waldbewohner und gelegentlicher Hühnerdieb auf dem Land bekannt war. Tatsächlich leben immer mehr Füchse in Städten. Hier fühlen sie sich in ruhigen Parks, Privat- und Schrebergärten sehr wohl.

Ein Grund ist sicher das reiche Nahrungsangebot, das dem Allesfresser Fuchs in menschlicher Nähe zur Verfügung steht. Auch werden Füchse in der Stadt meist nicht gejagt, sind hier aber auch einer höheren Gefahr durch den Straßenverkehr ausgesetzt.

Menschen begegnen Füchsen einerseits mit Sympathie, andererseits fürchten sie die anpassungsfähigen Tiere als mögliche Krankheitsüberträger. Gefährlich für Menschen und Haustiere ist insbesondere der Kleine Fuchsbandwurm, ein Parasit, der durch Fuchskot übertragen wird. Etwa jeder dritte Fuchs gilt als befallen. Gegen eine Ansteckung hilft konsequentes Händewaschen nach Gartenarbeit und nach Kontakt mit frei laufenden Haustieren.

Daran gewöhnen sich menschliche Stadtbewohner besser, denn von Augsburg bis Berlin sind Füchse in allen deutschen Städten auf dem Vormarsch.

Tierschutzverein Augsburg und Umgebung e.V., Holzbachstr. 4c, 86152 Augsburg, Tel. 08 21/455 29 00, www.tierschutz-augsburg.de

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