Region: Augsburg Stadt

Wildtiere in der Stadt – Maulwurf

Maulwurf bei der Gartenarbeit

Wissen, Fakten, Tipps / Fleißiger Feldarbeiter

Ein seltener, und selbst dann nicht immer gern gesehener Gast in städtischen Park- und Kleingartenanlagen ist der Maulwurf. Das liegt an den Erdhügeln, die der pelzige kleine Gräber bei seiner unterirdischen Futtersuche auswirft. Oft werden Pflanzenschäden durch die Wühlarbeit befürchtet, doch Wurzeln interessieren den Maulwurf gar nicht. Vielmehr ist der in Europa bis zu 20 cm große Insektenfresser auf Regenwürmer, Engerlinge und Co. spezialisiert – sehr nützlich im naturnahen Garten. Das sollte bedenken, wen im Frühjahr die typischen Maulwurfshügel auf Liegewiesen und in Blumenbeeten stören.

Wer kann, sollte Maulwürfe also am besten ignorieren, zumal sie viel Platz brauchen und daher in grünen Stadtoasen nur vereinzelt auftreten. Ganz zu schweigen davon, dass es in Deutschland verboten ist, Maulwürfe zu bekämpfen. Außerdem sind die sprichwörtlich „blinden Schnüffler“ – Maulwürfe sehen miserabel, hören und riechen aber ausgezeichnet – geradezu Glücksboten, zeigen sie doch einen guten lockeren Boden mit vielfältiger Fauna an.

Tierschutzverein Augsburg und Umgebung e.V., Holzbachstr. 4c, 86152 Augsburg, Tel. 08 21/45 52 90-13, www.tierschutzverein-augsburg.de

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