Region: Augsburg Stadt

»Migration« – Mehrjähriges Projekt der Theaterpädagogik kommt zum Abschluss

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Das dreijährige, vom Bezirk Schwaben geförderte Migrationsprojekt für Schwaben geht nun zu Ende. Mit dem dritten und letzten Themenschwerpunkt widmet es sich der »Religion«. Die daran beteiligten Schüler:innen, Lehrkräfte und Theaterpädagog:innen präsentieren in einem digitalen Abschlusstreffen am 1. und 2. Juli ihre szenischen Arbeiten und tauschen sich darüber aus.

 

Das »Migrationsprojekt für Schwaben« wurde in einer Kooperation zwischen dem Landestheater Schwaben in Memmingen und dem Staatstheater Augsburg durchgeführt. Ziel war es, weiterführenden Schulen aus dem Bezirk Schwaben zu ermöglichen, Aspekte von interkulturellem Zusammenleben, Integration und Migration zu erkunden. Gefördert wurde das Projekt durch den Bezirk Schwaben.

 

Die theaterpädagogischen Abteilungen der beiden Partnertheater entwickelten gemeinsam die Themen und Inhalte. Zwei Schulen wurden durch das Staatstheater Augsburg betreut und eine durch das Landestheater Schwaben. Jede der drei Gruppen entwickelte innerhalb eines zweiwöchigen Projekts ein eigenes szenisches Projekt. Die Themen dieser drei Jahre waren: 

·         2017/18                      Thema HERKUNFT

·         2018/19                      Thema GLOBALISIERUNG UND NETZ

·         2020/21                      Thema RELIGION

Für den Themenschwerpunkt »Religion« der laufenden Spielzeit arbeitete das Staatstheater Augsburg mit der Kerschensteiner Mittelschule und der Mittelschule St. Georg in Augsburg zusammen, das Landestheater Schwaben mit der Lindenschule in Memmingen. Im Zuge dieses Projektes erschloss sich jede der beteiligten Schulgruppen, unter theaterpädagogischer Leitung, in einem 14-tägigen Präsenz-Workshop in der Schule einen Zugang zu dem weitgefassten Thema »Religion«. Die Forschungsergebnisse wurden in einem digitalen Format künstlerisch umgesetzt. Dabei konnte Tanz- und Bewegungstheater ebenso genutzt werden wie Material- und Objekttheater, Figurentheater oder Formen des Sprech- und Musiktheaters. Auch digitale und filmische Formate waren als Darstellungsform und Arbeitsmethode möglich.

Da das Projekt in der Spielzeit 2019/20 pandemiebedingt verschoben werden musste, sind die beteiligten Akteur:innen sehr froh, dass das Abschlusstreffen 2020/21 – wenn auch online­­ – stattfinden kann. Digital wird es dabei von der melken AG aus Hannover unterstützt.

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