Region: Augsburg Stadt

Zuversicht und Hoffnung- wichtiger denn je - Im Gespräch mit David Hejazi

LeserReporter Alfred Wallon

David Hejazi

Vor einigen Monaten gab mir David Hejazi schon einmal die Gelegenheit, einige wichtige Fragen zu beantworten. Angesichts der veränderten Corona-Krisensituation, die jeden von uns betrifft, ergeben sich neue Ansätze und Gedankengänge. Deshalb suchte ich nochmals das Gespräch mit ihm.

 

Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, schien die Welt noch völlig in Ordnung zu sein. Jetzt, im Schatten der Corona-Krise, hat sich vieles verändert, was uns als ganz selbstverständlich erschien. Wie sind Ihre Eindrücke bisher?

 

Sie haben es bereits richtig formuliert, Herr Wallon. Beim letzten Mal „schien“ die Welt noch völlig in Ordnung zu sein, doch sie war es schon zum damaligen Zeitpunkt nicht. Das, was wir momentan sehen und insbesondere erleben, sind lediglich die äußersten Ausläufer von dem, was seinen Lauf schon vor sehr langer Zeit genommen hat.

Jeder, der meine Inhalte kennt, weiß, dass das, was wir momentan erleben, ein Menschheitsproblem ist und wir schon seit Jahrhunderten, ja sogar Jahrtausenden nicht mehr auf dem richtigen Weg sind. Es hat immer wieder derartige Ereignisse gegeben, damit wir uns das vor Augen führen und wieder zu dem zurückkehren, was im Leben wirklich zählt. Leider haben wir es bisher nicht geschafft, weshalb wir nun wieder vor einem solchen Geschehen stehen.

Bei einigen Menschen, die es im Rahmen der aktuellen Corona-Krise schon jetzt hart getroffen hat, stehen meines Erachtens die Chancen recht gut, dass diese in ihrem Innern derart erschüttert wurden und daher einen Richtungswechsel in ihrem Leben vornehmen. Andere wiederum, die bis dato von den direkten Konsequenzen dieser Krise noch weitestgehend verschont geblieben sind, werden vermutlich so weitermachen wie bisher. Insgesamt nehme ich deutlich wahr, dass es uns allgemein noch zu gut geht, um den Ernst der Lage voll und ganz zu erfassen. Damit beziehe ich mich nicht auf Corona selbst, obwohl man selbstverständlich auch diesem Virus mit dem notwendigen Ernst begegnen sollte. Worauf ich hinaus möchte ist, dass sich meines Erachtens hinter dem Coronavirus ein noch viel gewaltigeres und größeres Geschehen verbirgt, das definitiv vermehrt aus der geistigen Sicht betrachtet werden muss, anstelle aus einer rein irdischen.

 

Es fällt auf, dass gerade in größeren Städten eine große Anonymität herrscht. Menschen leben oft in Single-Haushalten. Was nehmen Sie wahr, wie sich insbesondere deren Situation verändert hat?

 

Dazu kann ich recht wenig sagen, da ich selbst auf dem Land lebe und keinen Single-Haushalt führe. Allerdings ist es bei ruhigem Beobachten offensichtlich, dass besonders die davon Betroffenen durch die äußeren Umstände nun mehr oder weniger gezwungen werden, sich intensiv mit sich selbst auseinanderzusetzen. Das kann insbesondere für jemanden, der ganz alleine lebt und darüber hinaus nicht ganz im Reinen mit sich selbst ist, zum Teil sehr schmerzhaft sein. Andererseits würde ich nicht pauschal behaupten, dass es zum aktuellen Zeitpunkt Menschen, die in einem Single-Haushalt leben, schwerer haben als Personen, die beispielsweise in einer Partnerschaft leben, denn auch dort kann es speziell in einer solchen Situation zu psychischen Belastungen kommen. Das kann unter anderem dann der Fall sein, wenn bereits zuvor in diesen Haushalten häusliche Gewalt ein Thema war.

Doch auch hier richten wir unseren Fokus wieder einmal nur auf Aspekte, die zwar auch eine Rolle spielen, doch ein tieferes Verständnis für dieses derzeitige Geschehen bleibt uns noch weitestgehend verborgen, da wir uns so gut wie ausschließlich auf rein irdische Faktoren konzentrieren. Daher möchte ich an dieser Stelle betonen, dass wir alle uns darüber im Klaren sein müssen, dass ein jeder von uns gerade in dieser Zeit am richtigen Platz steht. Dabei spielt es keine Rolle, ob man in der Stadt oder auf dem Land bzw. in einem Single-Haushalt oder in einer Partnerschaft lebt. Jeder von uns befindet sich exakt dort, wo für ihn momentan der bestmögliche innere Reifeprozess erfolgen kann, sofern er sich dafür öffnet und das tiefere Geschehen der aktuellen Krise erkennt sowie sich darauf einlässt. Daher liegt es an jedem Einzelnen, was er oder sie daraus macht.

 

Ältere Menschen gehören zu einer besonders hervorzuhebenden Risikogruppe. Was sollte man tun, um diese besonders zu unterstützen?

 

Das, was die meisten von uns schon tun. Auf einen persönlichen Kontakt mit älteren Menschen so gut wie vollständig für eine Zeit lang verzichten. Trotz allem ist es wichtig gerade für diese Personengruppe da zu sein, wenn auch nicht physisch. Schließlich gibt es viele Möglichkeiten, ältere Menschen zu unterstützen. Das kann unter anderem in Form eines Einkaufs stattfinden oder eines Telefonats, bei dem man den Älteren Mut zuspricht, denn damit zeigt man ihnen, dass sie vollwertig zu unserer Gesellschaft dazuzählen und sie insbesondere durch ihre Lebenserfahrung das Leben jüngerer Menschen bereichern. Wichtig ist hierbei vor allem, dass wir Jüngeren diesen Menschen psychisch Kraft geben.

 

Es gibt bundesweite Ausgangsbeschränkungen, und man spürt eine gewisse Orientierungslosigkeit bei vielen Menschen. Auf viele wirkt diese Situation emotional sehr belastend. Wie könnte man diesen Menschen dennoch helfen bzw. einen Ratschlag geben?

 

Das Beste was wir tun können, wenn wir es mit unseren Mitmenschen gut meinen, ist, erst einmal uns darüber bewusst zu werden, dass wir selbst für diese jetzige Situation verantwortlich sind und das Ganze nichts mit einer Ungerechtigkeit oder gar Strafe zu tun hat. Sobald man das selbst einmal erfasst hat, kann man anschließend dabei helfen bei seinen Mitmenschen, ebenfalls dieses Bewusstsein zu schaffen. Was wir jetzt brauchen, ist hauptsächlich Klarheit in uns selbst. Das macht vieles erträglicher.

Ich kann absolut nachvollziehen, dass es gerade in diesen Zeiten vielen Menschen ein Bedürfnis ist, für andere da zu sein. Da es jedoch ein universelles Schöpfungsgesetz ist, dass eine gesunde Entwicklung immer von innen nach außen erfolgt, sollten wir auch in unserer aktuellen Lage diese Tatsache berücksichtigen. Wichtig ist, dass der Einzelmensch die ihm momentan gebotene Möglichkeit nicht versäumt, selbst anhand dieses Geschehens zu reifen, anstelle den Fokus im Eifer des Gefechts gleich wieder nach außen zu richten.

Gerade weil die Corona-Krise für viele emotional sehr belastend wirkt, braucht es Menschen, die in sich trotz allem die Ruhe bewahren und das nach außen hin ausstrahlen, denn auch das nehmen ja die Mitmenschen an einem wahr. Dabei kann es einem - wie bereits erwähnt - enorm weiterhelfen, sein Augenmerk einmal hinter das offensichtliche Geschehen zu richten. Die Corona-Krise ist lediglich ein äußerer Impuls, der uns Menschen wieder aufrütteln möchte, da viele von uns es ja von alleine nicht mehr schaffen, sich aus ihrem alltäglichen Trott selbst zu befreien und eine Richtung in ihrem Leben einzuschlagen, die besser für sie passt. Eine derartige Sichtweise hilft uns Menschen sehr, eine gewisse Distanz zu dem Ganzen zu schaffen und somit auch nicht zu verzagen, denn es geht immer weiter.

 

In Ihren Vorträgen haben Sie des öfteren davon gesprochen, dass der Mensch den Bezug zu sich selbst als auch zum Leben verloren hat. Können Sie bitte sagen, was Sie genau damit meinen?

 

Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass meine Inhalte geistiger Art sind. Das heißt, alles worüber ich spreche, sei es nun in meinen Vorträgen, meinem Podcast oder in Interviews, ist eine Thematisierung irdischer Aspekte aus geistiger Sicht. Wir Menschen haben in der Tat den Bezug zu uns selbst verloren, weil die meisten von uns gar nicht wissen, was uns Menschen in unserem Kern auszeichnet. Anders ausgedrückt befassen wir uns viel zu wenig mit der Frage, was unser wahres ICH ist. Sofern wir die Antwort darauf nicht kennen, kann es gar nicht anders sein, als dass sich daraus ab einem bestimmten Punkt eine Lücke ergibt. Hinzu kommt noch, dass viele ihr Dasein auf dieser Welt immer mehr auf rein materielle Aspekte ausrichten und sich zum Beispiel in Form von Karriere selbst verwirklichen wollen. Dabei vergessen wir einfach viel zu häufig, worum es letztendlich im Leben geht und dass unser Dasein auf diesem Planeten lediglich eine ganz kurze Zeitspanne unseres gesamten Seins repräsentiert.

Der andere Aspekt, den ich immer wieder betone, ist, dass wir den Bezug zum Leben verloren haben. Dieser Umstand ergibt sich natürlich aus dem soeben Beschriebenen, denn solange wir nicht wissen, was einen Menschen auch erst zu diesem macht, können wir auch nicht das tiefere Geschehen unseres Lebens voll und ganz erfassen. Was es also braucht, sind zunächst einmal klare Antworten auf die Fragen, woher wir Menschen kommen und was unser innerer Kern ist, um anschließend den Bogen zu dem Aspekt zu spannen, was der eigentliche Sinn und Zweck unseres Lebens ist. Dadurch schließt sich dann auch die Lücke, und wir bekommen wieder vermehrt ein Gespür für uns selbst sowie das Leben an sich.

 

Warum hat die Gesellschaft Ihrer Meinung nach sehr egoistische Strukturen angenommen, und worauf führen Sie diese zurück?

 

Es sind die seit jeher allseits bekannten Attribute wie das Verlangen nach Macht sowie irdischen und materiellen Reichtümern, Neid, Missgunst und dergleichen. Das Hauptproblem sehe ich darin, dass wir Menschen uns über Jahrtausende zu etwas hin entwickelt haben, was wir niemals hätten sein sollen, nämlich zu Verstandesmenschen, namentlich genannt zu Material- und Realisten. Das, was wir aber von der Schöpfung aus betrachtet hätten sein sollen, ist ein Empfindungsmensch. Hätte unsere tiefe Empfindung, die aus unserer Seele heraus resultiert, das Ruder in unserem Leben übernommen, würden heute auch die von Ihnen genannten Strukturen nicht existieren. Fakt ist aber, dass wir uns bedingungslos unserem analytischen sowie berechnenden Verstand hingegeben haben, der an Raum und Zeit gebunden ist.

Auf den Punkt gebracht heißt das, dass wir uns durch unser eigenes Wollen immer mehr selbst begrenzt haben und viele Dinge gar nicht mehr glauben bzw. erfassen können, die allerdings ungeachtet dessen mehr als real sind. Wenn es dann heute noch vereinzelt Menschen gibt, die vermehrt ihrer Empfindung Raum geben und somit auch fähig sind, bestimmte Aspekte zu erfassen, die über das Irdische hinausgehen, werden diese natürlich von der Mehrheit als Spinner abgestempelt, obwohl diese noch mehr den Bezug zum Leben haben als die meisten anderen.

Solange unser irdischer Verstand stets die Richtung in unserem täglichen Leben vorgibt, wird alles, was wir tun, nur Stückwerk bleiben können, weil es ganz einfach die Empfindung bzw. innere Stimme braucht, die uns zeigt, was tatsächlich das Richtige für uns ist.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Unser Verstand, der ein Produkt unseres Gehirns ist, ist keineswegs per se schlecht. Das, was aber unter anderem zu egoistischen Strukturen in einer Gesellschaft führt, ist, wenn sich die darin befindenden Einzelmenschen diesem Verstand voll und ganz hingeben und diesen nicht lediglich als Werkzeug nutzen, um ihre irdischen alltäglichen Dinge zu verrichten. Genau das ist aber in den letzten Jahrtausenden geschehen. Wir Menschen haben angefangen, uns Dingen hinzugeben, die hauptsächlich die kurze Zeitspanne betreffen, die wir hier auf dieser Welt verbringen. Dadurch haben wir die uns von oben geschenkte Kraft und Zeit vergeudet, die wir ursprünglich dafür hätten nutzen sollen, dass unser Innerstes, unser wahres ICH, reift.

 

Sie haben vor einigen Jahren damit begonnen, als Keynote-Speaker Menschen zu motivieren und ihnen Lösungen aufzuzeigen. Seit einem Jahr haben Sie einen anderen Weg eingeschlagen und das Thema Ihrer Vorträge geändert. Wie kam es dazu?

 

Dazu möchte ich anmerken, dass ich mein Wirken und die damit verbundenen Vorträge nicht grundlegend geändert habe, sondern die Richtung schon immer in etwa die gleiche war. Das, was sich nun seit knapp einem Jahr verändert hat, ist, dass ein für die Menschheit sehr wertvolles Werk in mein Leben getreten ist, und sich vieles von dem, was ich bereits zuvor in mir gespürt und mit meinen eigenen Worten teilweise schon den Menschen näher gebracht habe, bestätigt hat. Dieses Buch nennt sich „Im Lichte der Wahrheit“. Dass sich meine Inhalte seitdem auf sämtlichen Kanälen noch tiefgründiger gestalten, als sie es ohnehin bereits waren, ist lediglich eine natürliche Folge daraus sowie ein begrüßenswerter Fortschritt meines Wirkens.

Das, was ich dazu also sagen kann, ist, dass sich meine Inhalte noch wesentlich verfeinert haben und sich nun noch klarer sowie tiefgründiger gestalten. Schon vor drei Jahren, als ich mit meinen ersten Vorträgen angefangen habe, spielte für mich die große Frage nach der Sinnessuche eine große Rolle. Über rein irdische Aspekte, wie z.B. finanzieller Wohlstand oder eine ausschließliche Fokussierung auf die Karriere, habe ich noch nie gesprochen. Durch das bereits genannte Werk konnte ich aber noch viel tiefer in die Thematik, die mir bereits seit jeher am Herzen lag, eintauchen. Ich wünsche es jedem Menschen von ganzem Herzen, dass er dieses Werk einmal lesen und für sich etwas darin finden möge.

 

Menschen suchen ganz besonders in diesen Krisenzeiten Antworten auf Fragen, die sie auf herkömmlichem Weg nicht mehr finden. Was könnten Sie diesen Menschen sagen?

 

Dass es nun an der Zeit ist, sein gesamtes Sein und den Weg, den man bisher gegangen ist, kritisch zu hinterfragen. Dabei einen pauschalen Rat von meiner Seite aus zu geben, wäre vermessen. Nichts desto trotz kann ich aus Überzeugung all den Menschen, die sich momentan an einem Scheideweg befinden, nur wärmstens empfehlen, das von mir soeben erwähnte Werk einmal zu lesen und anschließend tief in sich selbst hinein zu hören, was diese Inhalte bei ihnen bewirken. Worüber wir uns alle klar sein müssen und worauf ich an dieser Stelle auch alle Leser noch einmal direkt aufmerksam machen möchte, ist, dass nichts mehr so sein wird wie vor dieser Krise. Auch wenn diese Veränderung hauptsächlich im Inneren eines jeden einzelnen Menschen stattfinden wird, so werden sich allein daraus schon neue Wege sowie Strukturen erschließen.

Es ist nicht nur höchste Zeit uns zu ändern, sondern die Zeit ist bereits da. Wir sollten aufpassen, dass wir diese nicht verpassen und leichtfertig vergeuden, indem wir die aktuelle Lage lediglich aussitzen und unsere Tage mit Nichtigkeiten füllen. Dabei muss sich jeder Mensch nun im Klaren sein, mich mit eingeschlossen, dass wenn es jetzt der Einzelne wieder nicht schafft und nicht endlich neu in sich selbst wird, dass das dann für den ein oder anderen von uns endgültig war.

Ich weiß, diese Worte klingen streng, aber meine Aufgabe besteht ja schließlich nicht darin, uns zu beruhigen, sondern das, worauf es ankommt, zu verdeutlichen (lacht). Auf Ihre Formulierung, dass viele besonders in dieser Krisenzeit keine Antworten mehr auf herkömmlichem Weg finden, möchte ich noch ergänzen, dass das nicht weiter verwunderlich ist. Stellen wir uns doch alle einmal die Frage, welchen Zweck die derzeitige Pandemie hat. Die Antwort darauf lautet, dass sie dazu dient, um unser Innerstes wachzurütteln und uns somit zu einem Umdenken zu verhelfen.

So ziemlich alles, was wir Menschen weltweit bisher fabriziert haben, resultierte ja nicht unbedingt aus unserem Innersten, sondern es handelte sich hierbei bisweilen um viel oberflächlichere Beweggründe. Dass wir nun mit den Mitteln, mit denen wir sonst immer alles bewältigt haben und es dadurch bis heute irgendwie immer gut für uns ausging, nicht mehr weiterkommen, liegt schlicht und ergreifend daran, dass wir ab sofort eine andere Art von Lösungsansätzen benötigen, um weiterzukommen, und das kann nur geschehen, wenn wir unsere Empfindung wieder mehr zum Vorschein kommen lassen.

 

Wer Sie kennt, weiß, dass Sie das auch konkret leben, worüber Sie Vorträge halten. Wie hat das Ihr eigenes persönliches Umfeld verändert oder gar verbessert?

 

In dieser Hinsicht haben sich drei wesentliche Faktoren herauskristallisiert. Viele Menschen, die vorher Teil meines Umfelds waren, sind plötzlich aus diesem verschwunden, weil die Gleichart einfach nicht mehr vorhanden war. Auf der anderen Seite hat sich aber auch die Qualität zu den verbliebenen Kontakten wesentlich verbessert, und manche von ihnen haben dadurch sogar ihren eigenen Lebensstil positiv angepasst. Der dritte und schönste Aspekt war allerdings, dass sich durch meinen eigenen Wandel inzwischen ganz wunderbare, neue Kontakte ergeben haben, für die ich sehr dankbar bin, da dieser kleine Personenkreis mein Wirken versteht und um meine Botschaft, die ich meinen Mitmenschen näher bringen möchte, weiß. Wie unschätzbar wertvoll solche Menschen insbesondere in Zeiten wie diesen sind, kann man vermutlich nur dann verstehen, wenn man sich in einer solchen Situation befindet und es selbst erlebt.

 

Was würden Sie denjenigen Menschen raten, die immer noch an sich selbst zweifeln und nach einer Orientierung suchen?

 

Einem ernsthaft Suchenden, der sich aus seinem tiefsten Innern heraus nach einer Orientierung sehnt, die von Dauer ist sowie Aspekte mit einbezieht, die über das Irdische hinausgehen und sich somit auch mit dem befassen, was schlussendlich zählt, würde ich insbesondere das Werk „Im Lichte der Wahrheit“ empfehlen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, denn letztendlich bin ich abgesehen davon der Meinung, dass ein pauschaler Rat in der Hinsicht wenig zielführend ist, da auch bei knapp acht Milliarden Menschen weltweit kein einziger dem anderen gleicht und somit auch niemals zwei Menschen den selben Weg gehen können.

Was uns jedoch alle betrifft, ist, dass es nun an der Zeit ist, uns mit unserem inneren Kern auseinanderzusetzen. Dabei spielen insbesondere Fragen wie beispielsweise woher wir Menschen kommen, wohin wir nach unserem irdischen Tod gehen und was der Sinn und Zweck unseres Daseins auf dieser Welt ist, eine große Rolle. Wir können unsere aktuelle Situation dazu nutzen, um noch mehr in dem Sumpf zu versinken, in dem wir uns ohnehin schon viel zu lange befinden - oder wir reißen uns zusammen und widmen uns mit ernstem sowie ehrlichem Wollen den Themen, die für uns auch relevant sind. Eine stabile Orientierung, die auch in den schlimmsten Momenten unseres Lebens wie ein Fels in der Brandung standhält, kann immer nur geistig sein, da diese über Raum und Zeit steht.

Schlussendlich kann ich all jenen, die sich nach tiefgründigen Inhalten sehnen, als Einstieg meinen WAKE UP! Podcast empfehlen, in dem ich näher auf die von mir soeben genannten Fragen eingehe. Darüber hinaus findet jeder, der mehr über mein Wirken erfahren möchte, Interviews auf YouTube, unter anderem bei NeueHorizonte TV sowie Blaupause TV. Weitere themenspezifische Gespräche werden in Kürze veröffentlicht.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

 

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