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DIE CALHOUNS - eine epische Familiensaga von Alfred Wallon

LeserReporter Alfred Wallon

DIE CALHOUNS – eine epische Familiensaga von Alfred Wallon

 

Im Zeitraum von 1981 - 1982 veröffentlichte der Augsburger Schriftsteller Alfred Wallon seinen ersten Westernromane. Alle mit historischem Hintergrund und sorgfältig recherchiert. Im Mittelpunkt der Handlung stand die Familie Calhoun, die sich in West-Texas 1860 eine neue Existenz aufbaute. In späteren Jahren schrieb Wallon weitere Romane mit diesen Figuren und veröffentlichte diese unter dem Seriennamen RIO CONCHO bei verschiedenen Verlagen.

 

Jetzt hat der Münchner APEX-Verlag eine liebevoll gestaltete Sammleredition unter dem Titel DIE CALHOUNS – EINE TEXAS-DYNASTIE veröffentlicht. Dieser Roman ist erhältlich als eBook, Taschenbuch und Hardcover.

 

„Die Familie Calhoun begleitet mich nun seit 39 Jahren“, sagte Alfred Wallon. „Wann immer es möglich war, habe ich diverse Familienmitglieder in meinen Romanen agieren lassen – immer vor einem glaubhaften historischen Hintergrund und mit viel Liebe zum Detail. Romane dieser Art waren damals schon meine favorisierten Projekte und sind es auch heute noch. Der Handlungsbogen dieser Romane ist so breit gefächert, dass man damit nahezu fast jeden Teil der amerikanischen Pioniergeschichte abdecken kann. Die Leser, die diese Romane kennen, schätzen das sehr und freuen sich natürlich darüber, dass ich dieses Konzept jetzt noch ausgeweitet habe.“

 

Schauplatz der neuen Handlung ist Texas im Jahr 1921. Rancho Bravo, die Ranch der Calhouns existiert immer noch, aber die Region hat sich sehr verändert. Es gibt Autos, Telefone und weitere Entwicklungen der Technik. Dazu gehört auch das Entdecken der ersten Ölfelder in Texas und die daraus entstehende wirtschaftliche Entwicklung. William Calhoun, der jetzige Eigentümer der Ranch, hat seinem Vater vor dessen Tod versprechen müssen, dass er diese Tradition bewahrt und das Land weder verkauft, noch gierigen Ölspekulanten überlässt. Als sein Bruder John jedoch stirbt und das Testament eröffnet wird, ergeben sich erste dramatischen Entwicklungen. Gleichzeitig erinnert sich William Calhoun an das Jahr 1871, als er im Alter von 18 Jahren zusammen mit den Cowboys der Ranch die erste Viehherde nach Abilene trieb und später noch in jungen Jahren andere dramatische Abenteuer erlebte.

 

„Die alten Romane von früher sind in diese neue Rahmenhandlung eingebettet“, berichtet Alfred Wallon. „Daraus ergibt sich ein epischer Bilderbogen, der von 1860 – 1921 und darüberhinaus geht. Es wurde Zeit, dass Zug um Zug eine neue Generation der Calhoun-Familie in den Vordergrund tritt. Daraus konzipiere ich die Ideen für weitere zukünftige Geschichten. Ähnlichkeiten mit der TV-Serie DALLAS sind ganz bewusst gewollt und auch beabsichtigt. Aber zunächst befinden wir uns erst einmal im Jahr 1921, und später werden andere Generationen die Zukunft der Calhoun-Ranch bestimmen. Es ist ein Rückblick in die Ära des Wilden Westens und gleichzeitig ein Ausblick in eine neue Zeit.“

 

Der erste Band dieser Familiensaga „John Calhouns Geheimnis“ ist soeben erschienen und bietet mit über 400 Seiten spannende historische Unterhaltung. Auch Alfred Wallons Serie CIVIL WAR CHRONICLES, die ebenfalls im Apex-Verlag erschienen ist (bis jetzt mit vier Bänden), gehört zum Komplex der Romane um die Familie Calhoun. In diesen Bürgerkriegsromanen ist die Hauptfigur ein konföderierter Lieutenant namens Jay Durango, der mit einer kleinen Truppe gefährliche Aufträge hinter den feindlichen Linien ausführt. Auch diese Romane spielen vor einem realen historischen Hintergrund. Jay Durango wird nach Ende des Bürgerkrieges Vormann auf der Calhoun-Ranch werden, und damit ist dieser Handlungszyklus aus dem Bürgerkrieg beendet.

 

„Noch einige neue Romane sind erforderlich, um diesen Zyklus aus dem Bürgerkrieg zu schließen“, sagt Alfred Wallon. „Bis dahin gibt es noch viel zu tun – aber es macht mir viel Freude, endlich die wichtigsten Romane aus meinem Gesamtwerk wieder in einer gediegenen Edition präsentieren zu können. Die Calhouns waren und sind immer noch etwas ganz Besonderes für mich, fast schon so etwas wie Mitglieder einer Familie. Nächstes Jahr blicke ich auf 40 Jahre schriftstellerische Tätigkeit zurück. Höchste Zeit also, wieder zu den Wurzeln zurückzukehren.“

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