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SPD und LINKE wollen Strom- und Gassperren verhindern

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Bezirks- und Stadtrat Frederik Hintermayr

Augsburg, 26.09.2022

Die Strom- und Gaspreise explodieren gegenwärtig. Für viele Menschen wird dies zu einem existentiellen Problem, da sie nicht genügend Geld haben, um neben der Miete und den lebensnotwendigen Dingen des täglichen Bedarfs, nun auch noch die teils bis zu 10-fach gestiegenen Preise für Energie zu bezahlen. Zu diesen Menschen zählen neben Leistungsempfängern auch Studierende, Auszubildende, Rentner und viele Familien.

„Damit die Menschen ohne Angst in den kommenden Winter sehen können, haben wir den Antrag gestellt, dass die Stadt Augsburg mit der SWA eine großzügige Stundungsregel für Energierechnungen aushandelt. Damit wäre gewährleistet, dass Menschen die ihre Rechnung nicht zahlen können, trotzdem eine geheizte Wohnung, Licht und einen funktionierenden Herd haben. Gleichzeitig soll die Stadt im Verbund mit anderen Kommunen und dem Städtetag auf die Bundesregierung einwirken, dass weder die Kommunen noch die kommunalen Energieversorger auf den kosten der gegenwärtigen Krise sitzen bleiben. Das würde beide in den Ruin treiben. Der Bund muss diese Kosten übernehmen. Denn: Wer private Energieversorger mit Milliarden unterstützen kann, muss dies auch bei den Kommunen und ihren kommunalen Energieversorgen tun“, so Frederik Hintermayr, stellv. Fraktionsvorsitzender der Fraktion aus SPD und LINKE.

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