Region: Augsburg Stadt

Europa-Union und Augsburg international Vorsitzende setzen Zeichen für das miteinander

LeserReporter Thorsten Frank
Matthias Fink und Thorsten Frank treten in den jeweiligen Verein des anderen ein und setzen damit ein Zeichen des miteinanders.

Eine harmonisch verlaufende Mitgliederversammlung bei der gut aufgestellten Europa-Union Augsburg erlebten die Mitglieder der Europa-Union Augsburg. Dies dokumentierte sowohl der Rückblick, als auch der Ausblick sowie der anschließende Treff im Biergarten in entspannter Atmosphäre. Dass es dabei selbst in Wahlkampfzeiten möglich ist besondere Zeichen des Miteinanders zu setzen, bewiesen Matthias Fink als Vorsitzender von Augsburg International und Thorsten Frank, der Vorsitzende der Europa-Union Augsburg, der jüngst auch zum Landesvorsitzenden wurde. Beide Vorsitzende traten dem jeweils anderen Verein bei. "Wir wollen damit ein Zeichen für das Miteinander setzen und Synergien fördern" erläutert Frank, der dem Verein seit 2014 vorsteht. "Wir teilen den Fokus über das eigene Land hinaus, und auch gemeinsame Aktivitäten - ob Städtepartnerschaften, internationale Entwicklungen oder Europawoche" konkretisiert der Augsburger Stadtrat Matthias Fink. "Wir freuen uns beide deshalb sehr auf die Intensivierung der Zusammenarbeit" erklären die beiden Vorsitzenden unisono.

In seinem Rückblick auf das Corona-Jahr 2020 weist Frank freut sich Frank für die Europa-Union, dass es selbst unter den gegebenen Rahmenbedingungen gelungen sei, über das Thema Europa auch in Augsburg zu informieren. So gab es mit dem Hybriden Event zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft dank der Zusammenarbeit mit dem Europa-Büro der Stadt Augsburg (EDIC) und zahlreichen weiteren Akteuren aus der Stadtbücherei ein echtes Highlight. Darüber hinaus konnte in 2021 mit Online-Veranstaltungen hochkarätige Einblicke in aktuelle Themen ermöglicht werden. So etwa zur Ratspräsidentschaft Portugals mit der portugiesischen Botschaft in Berlin oder zur Rechtstaatlichkeit in der EU u.a mit der UEF Ungarn Generalsekretärin und Gästen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und der EU-Kommission. Aber auch zum Europatag, der virtuell u.a. mit Grußworten bis hin zum neuen dortigen Bürgermeister Yann Gallut und der Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber begangen werden konnte sowie mit "Dein Projekt für Europa" gelangen herausragende Aktivitäten in herausfordernden Zeiten.

Bei dem Schul- und Jugendprojekt konnten rund 300 Schülerinnen und Schüler aus 10 Klassen sowie eine Jugendgruppe für virtuelle und Live-Aktivitäten motiviert werden. Der anschließende Festakt des von der Bayerischen Staatskanzlei, dem Bundesverband der Europa-Union, dem EDIC Augsburg sowie gleich drei Europa-Abgeordneten unterstützten Projektes konnte sogar unter besonderen Rahmenbedingungen als Präsenzveranstaltung in der Augsburger Volkshochschule durchgeführt werden. Mit Grußworten der Bayerischen Europa-Ministerin Melanie Huml, der Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber und den beiden Europa-Abgeordneten Maria Noichl MdEP und Markus Ferber MdEP. Darüber hinaus gaben ein Schülervertreter, ein Realschulrektor und eine Jugendgruppe einen Einblick über die gemachten Erfahrungen bei den verschiedenen Aktivitäten.

Auch der kurze Ausblick unterstreicht die Aktivitäten des Vereines. So wird im Oktober der slowenische Botschafter höchstpersönlich aus Berlin anreisen. So erfahren Interessierte aus erster Hand mehr über die EU-Ratspräsidentschaft und das Land zwischen Alpen und Adria. Im Herbst 2022 wird der Bundeskongress der Europa-Unuion Deutschland in Augsburg stattfinden - der letzte in Augsburg war 1956. Auch das ein weiterer Meilenstein für den aktiven Verein aus Augsburg, der seit 1948 besteht. Die Aktiven um den Vorsitzenden freuen sich darauf bereits jetzt und wünschten sowohl dem anwesenden Ehrenvorsitzender Dr. Horst Denzer und auch der über Jahrzehnte aktiven Gertraud Fritscher dass sie dort wieder dabei sein können. Locker ausklingen lassen konnten die Mitglieder die Versammlung im Biergarten bei spätsommerlichen Temperaturen. Manche nahmen es schon fast einen Hauch von vor Corona-Zeiten wahr, dass man unter Auflagen zwar aber doch immerhin in Präsenzform treffen und auch noch anschließend im Biergarten zusammensetzen konnte. Ob es auch ein gutes Omen für 2022 ist, wird sich noch zeigen.

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