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3G+ im Curt-Frenzel-Stadion Getrunken, Gefeiert, Getroffen + Gewonnen!

AEV gewinnt emotionales Derby gegen München

Profilbild vonFreier Mitarbeiter George Stadler
Getrunken...

Gegen München galt zum ersten Mal das 3G+-Konzept, und die Panther und fast 5.700 Fans haben die neuen Coronaregeln im Curt-Frenzel-Stadion gleich umgedeutet: Es wurde getrunken, gefeiert, getroffen + gewonnen! Ohne Masken und mit Bierausschank auf den Tribünen sowie mit harten Checks und fünf Toren auf dem Eis wurden die roten Bullen in die östliche Vorstadt heimgeschickt.

 

Beide Teams starteten ersatzgeschwächt: Beim AEV fehlten Torhüter Roy, Verteidiger Bergman und die Stürmer David Stieler und Colin Campbell, München schonte nach dem CHL-Match in Zug gleich neun Spieler. Die Panther begannen druckvoll und gingen nach neun Minuten durch Matt Puempel in Führung - der neue Stürmer fälschte im Powerplay einen McClure-Schuss ab. Gut drei Minuten später - Augsburg war nach einer Strafzeit gerade wieder vollzählig finissierte Gogulla im Fallen zum 1:1-Pausenstand.

Emotionales Mitteldrittel

Das Mitteldrittel hatte es in sich: Erst zog der AEV nach Toren durch TJ Trevelyan - aus der Drehung durch Fießingers Beine - und Scott Valentine per Schlagschuss bei numerischer Überlegenheit auf 3:1 davon. Nach dem schnellen Anschluss durch Johnathan Blum schien es so, als würden die Panther die Partie auf der Strafbank verlieren: Valentine wurde nach einer diskutablen Entscheidung - Check gegen Eckls Kopf, der diesen ziemlich niedrig und unaufmerksam spazieren fuhr - mit einer Matchstrafe zum Duschen geschickt. Die Unterzahlformation leistete fünf Minuten lang Höchstarbeit, trotzdem kam RBM erst durch Trevor Parkes zum Ausgleich, und bei doppelter Uberzahl - jetzt saß auch Payerl auf dem Sünderbänkchen - zur Führung. Die Fans tobten, fluchten nach mehreren Vergehen von Redmond - Spielen ohne Helm, Fällen von Chad Nehring, angesetzter Crosscheck gegen den Kopf des auf dem Eis liegenden AEV-Stürmers und zum Schluss knallte auch noch Nehrings Kopf aufs harte Eis - und unzureichenden Strafen (es gab dafür nur vier Minuten) Schiri Rantala zurück nach Finnland, durten dann aber erst einmal durchatmen: Pause.

Saponari kurvt zum Sieg

Im Schlussabschnitt wurden sie beruhigt, aber nicht ruhiger - im Gegenteil: Sie durften sich lautstark mit einem gut aufgelegten AEV freuen. Denn in der 45. Minute gelang Magnus Eisenmenger mit seinem ersten DEL-Tor der umjubelte Ausgleich, dann wehrte sich das Team vor Goalie Markus Keller erfolgreich gegen die erneute Führung des Tabellenführers, bis in der Verlängerung Vinnie Saponari mit dem Puck auf der Rückhand das Tor umkurvte und Fießinger zum letzten Mal an diesem Abend verlud. 

Am Sonntag tritt der AEV beim Kellerkind Krefeld an (Spielbeginn 19 Uhr) und schon am Mittwoch folgt um 19:30 Uhr das nächste Heimspiel gegen die Eisbären Berlin - wieder mit 3G+.

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