Region: Augsburg Stadt

Nach Sieg gegen Iserlohn: AEV qualifiziert sich für die Playoffs

Freier Mitarbeiter George Stadler

Yeah! My daddy scored two goals and we'll play playoffs!

Es gibt kein "Endspiel" gegen die Kölner Haie: Gegen weitgehend biedere und teilweise überforderte Sauerländer holt der AEV die letzten drei zur Playoff-Qualifikation nötigen Punkte. Eine weitere Galavorstellung von Drew LeBlanc krönt dieser mit zwei Toren. Die weiteren Treffer für den AEV schießen Daniel Schmölz und Patrick McNeill.

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Wieder stand Markus Keller im Tor, denn Oli Roy wird bis zum Playoff-Beginn nach einer Operation geschont. Für Augsburgs Goalie begann der Nachmittag ruhig und beschaulich: Gerade im ersten Drittel wurden die Roosters schwindlig gespielt, nur fünf Schüsse musste Keller parieren, während die Augsburger deren 18 auf Antony Peters' Tor abgaben. Es lag hauptsächlich am Können des kanadischen Schlussmanns und etwas Glück, dass das Spiel lange torlos blieb: Während der ersten Überzahl für Iserlohn hatten vier Augsburger mehr und zwingendere Chancen als die fünf Iserlohner, unter anderem hatte Adam Payerl etwas zu genau gezielt und nur die Latte getroffen. Bei fünf gegen fünf fand das Spiel fast ausschließlich vor Peters statt, der sich über wenig Arbeit nicht beklagen konnte. Eigentlich hätte der AEV nach einer Viertelstunde schon mit mindestens 2:0 führen müssen, es brauchte dann aber die erste Strafe gegen einen Rooster. Lang konnte sich Jens Baxmann nicht erholen auf dem Sünderbänklein, dann fuhr Daniel Schmölz mit Puck ins Angriffdrittel, passte von hinterm Tor zurück zur Blauen und postierte sich vor Peters. Schuss Sezemsky, Schmölz fälscht ab - endlich das erste Tor!


Im Mitteldrittel nahm der AEV etwas den Fuß vom Gas, so dass der IEC etwas besser ins Spiel fand. Dafür fielen jetzt mehr Tore, denn Augsburg entdeckte die Effizienz. Und die hieß mal wieder Drew LeBlanc: Auch die zweite Unterzahl des Spiels hatten die Schwaben schadlos überstanden, da machte sich Drew LeBlanc auf den Weg Richtung Roosters-Tor. Mehrere Spieler versuchen ihn aufzuhalten, er umkurvt sie wie Slalomstangen und schiebt die Scheibe unter Peters ins Tor (32. Minute). Kurz darauf bekommt Iserlohn eine Lehrstunde im Überzahlspiel: Passstafetten kreuz und quer, letztlich landet der Puck bei Pat McNeill. Der kann noch ein paar Schritte vorfahren und dann platziert ins Tor schießen. Peters war machtlos, denn vor ihm hatte sich Matt Fraser so breit und groß machen können, so dass er den Puck erst in den Maschen zappeln sah. 

Im Schussabschnitt wurde es noch einmal kurz spannend, weil der AEV es versäumt hatte unter anderem in doppelter Überzahl die Führung auszubauen. Als Chris Rumble Alex Dmitriev vor Kellers Tor anspielen kann, hält der Deutsch-Russe den Schläger in den Schuss und lupft die Scheibe unhaltbar über Kellers Fanghand. Lang musste nicht gezittert werden, denn Iserlohn hatte nur noch einen gefährlichen Schuss auf Lager, den Keller an den Pfosten lenken konnte. Die endgültige Entscheidung brachte dann Drew LeBlancs zweites Tor: Knapp drei Minuten vor Spielende tauchte er wieder allein vor Peters auf, diesmal ohne zu zocken und zu täuschen, sondern mit einem knallharten Schuss. 

damit ist 

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