Region: Augsburg Stadt

42-Jähriger bei Unfall schwer verletzt – Bremshebel bohrt sich in Unterarm

Bei einem Unfall in der Holzbachstraße ist ein Motorradfahrer am Dienstagabend schwer verletzt worden.

Beamte der Augsburger Polizei mussten einem Motorradfahrer nach einem schweren Unfall am Dienstagabend Erste Hilfe leisten. Der Bremshebel hatte sich in den Arm des Fahrers gebohrt, weshalb die Polizisten zunächst den Arm mit einem Tourniquet abbinden mussten, um den Blutverlust zu minimieren bis die Feuerwehr das Motorrad zerlegte und der Fahrer so ins Krankenhaus transportiert werden konnte.

Gegen 17.40 Uhr ereignete sich am Dienstag in der Holzbachstraße ein Verkehrsunfall mit, wie die Polizei es schildert, "dramatischem Verlauf", zwischen einem Wagen und einem Motorrad. Eine 63-jährige Autofahrerin wollte dabei von dem ehemaligen Postareal geradeaus in die Schwimmschulstraße fahren, während zeitgleich ein 42-Jähriger mit seinem Motorrad auf der vorfahrtsberechtigten Holzbachstraße unterwegs war. Laut Polizei habe die 63-Jährige den 42-Jährigen offenbar übersehen oder nicht wahrgenommen und stieß mit diesem zusammen.

Feuerwehr zerlegt Motorrad

Bei der Kollision bohrte sich der Bremshebel des Motorrads durch den Unterarm des 42-Jährigen und fixierte diesen so am Motorrad. Bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr mussten Beamte der Polizei dem Verletzten Erste Hilfe leisten und zwar primär "durch schnelles Anlegen eines in den Dienstfahrzeugen mitgeführten sogenannten 'Tourniquets'", einem "Abbinde-System zur Stauung oder kurzzeitigen Unterbrechung des Blutflusses in Notsituationen", schildert die Polizei in ihrem Bericht. Der Berufsfeuerwehr Augsburg sei es dann gelungen, das Motorrad so zu zerlegen, dass der 42-Jährige samt im Arm steckendem Bremshebel anschließend vom Rettungsdienst in die Uniklinik transportiert werden konnte.

Während der Unfallaufnahme mussten Bad- und Holzbachstraße für den Verkehr gesperrt werden. Beide Fahrzeuge mussten im Anschluss abgeschleppt werden. Über die genaue Schadenshöhe sei noch nichts bekannt, sie dürfte sich, so die Polizei, aber durchaus im oberen vierstelligen oder sogar unteren fünfstelligen Eurobereich bewegen. (pm)

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