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Mit Absicht gegen Baum gerast? Kripo ermittelt nach B17-Unfall nun wegen versuchten Mordes

In den Morgenstunden des 24. März krachte auf der B17 ein Auto gegen einen Baum. Nun ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes.

Auf der B17 kam es Ende März zu einem schweren Verkehrsunfall. Nun ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes.

In den Morgenstunden des 24. März krachte auf der B17, kurz nach der Auffahrt Inningen, ein Auto gegen einen Baum. Im Unfallwagen befanden sich der 48-jährige Fahrer und seine 35-jährige Beifahrerin. Beide überlebten schwer verletzt.

Nun geht die Polizei davon aus, dass der Unfall wohl mit Absicht verursacht wurde. Die Ermittlungen der Autobahnpolizeistation Gersthofen und der Kriminalpolizei Augsburg hätten den dringenden Verdacht ergeben, dass es sich bei dem Verkehrsunfall "nicht um ein Unglücksgeschehen" handle, "sondern der 48-jährige Fahrer den Unfall offenbar bewusst herbeigeführt" habe, so berichtet die Polizei am Montag. Der Mann soll gezielt gegen den Baum gefahren sein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft habe das Amtsgericht Augsburg gegen den 48-Jährigen zwischenzeitlich einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erlassen.

Der Beschuldigte sei zwischenzeitlich vom Krankenhaus in die JVA Gablingen verlegt worden. Zu den Tathintergründen will die Polizei derzeit noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen laufen. Die 35-jährige Beifahrerin befinde sich aufgrund ihrer schweren Verletzungen immer noch in stationärer Behandlung. (pm)

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