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Augsburg schickt Helfer in Hochwassergebiete nach Westdeutschland

Feuerwehrleute und Mitglieder des Katastrophenschutzes haben sich am Montag auf den Weg nach Ahrweiler in Rheinland-Pfalz gemacht.

Zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe hat die Stadt Augsburg nach Aufforderung der Regierung von Schwaben etwa 15 Mitglieder der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes nach Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geschickt.

Dem sogenannten Führungskontingent gehören zwei langjährig erfahrene und bewährte Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Augsburg an. An Material werden unter anderem ein Einsatzleitwagen, ein Wechsellader mit Einsatzcontainer, ein Tankwagen, ein Mannschaftswagen und ein geländefähiges Fahrzeug im Einsatz sein. Einsatzort wird voraussichtlich Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, einer der am schlimmsten betroffenen Orte, sein.

„Die Stadt Augsburg ist in dieser Ausnahmesituation selbstverständlich solidarisch und hat die erbetene Unterstützung für die Menschen im Westen Deutschlands unmittelbar bereitgestellt", sagte Oberbürgermeisterin Eva Weber. Für ihren "wichtigen Einsatz" wünschte die Rathauschefin dem Führungskontingent alles Gute und Erfolg. Zunächst machten sich die 15 Personen am Montagmorgen auf zum Flugplatz Mending (Rheinland-Pfalz). Wo es für die Augsburg Helfer genau hingeht, das entscheidet die Gesamteinsatzleitung vor Ort. (pm)

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