Region: Augsburg Stadt

Betrug mit gefälschtem Goldschmuck scheitert: 33-Jährige in Untersuchungshaft

Einem Juwelier in der Augsburger Innenstadt wollte eine 33-Jährige eine gefälschte Kette verkaufen (Symbolbild).

Ein angebliches Schmuckstück aus Gold mit einem Wert von rund 6000 Euro wollte eine 33-Jährige bereits in der vergangenen Woche einem Augsburger Juwelier verkaufen. Das berichtet nun die Polizei. Bei der Goldkette handelte es sich jedoch um eine Fälschung, der Juwelier-Mitarbeiter verständigte die Polizei.

Durch einen chemischen Schnelltest hatte der Mitarbeiter festgestellt, dass das angebotene Schmuckstück nicht aus dem angegebenen Edelmetall bestand. Auf den ersten Blick sei die Kette nicht als Fälschung zu erkennen gewesen und hätte einen Wert von rund 6000 Euro gehabt, wenn sie tatsächlich aus Gold bestanden hätte.

Nachdem der Juwelier die Polizei verständigt hatte, konnten die Beamten die 33-Jährige noch vor Ort festnehmen. Auf der Dienststelle stellte die Polizei dann außerdem fest, dass auch der kroatische Ausweis, mit dem sich die Frau ausweisen wollte, gefälscht war. Weitere Ermittlungen der Augsburger Kriminalpolizei ergaben, dass die Frau bereits in Erlangen mit derselben Vorgehensweise in Erscheinung getreten war. Die Kripo ermittle zurzeit noch, ob der 33-Jährigen weitere Fälle zugeordnet werden könnten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg hat das Amtsgericht Augsburg aber bereits jetzt einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Betrugs und der Urkundenfälschung erlassen. Die Beschuldigte wurde daraufhin in die JVA Aichach gebracht. (pm)

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