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Corona-Kontrollen in Augsburg und der Region: Polizei löst mehrere Geburtstagsfeiern auf

Die Polizei zieht Bilanz der jüngsten Corona-Kontrollen (Symbolbild).

Polizeiliche Bilanz der vergangenen drei Tage: 165 Personen verstoßen gegen die Ausgangsbeschränkung

Im Zeitraum von Freitag, 6 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, waren im Bereich Nordschwaben täglich etwa 190 Einsatzkräfte für Überwachungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Verordnung über die vorläufige Ausgangsbeschränkung eingesetzt. Im Berichtszeitraum wurden täglich etwa 3000 relevante Einrichtungen, Objekte, Örtlichkeiten und Personen kontrolliert. In ganz Nordschwaben mussten sich in den vergangenen drei Tagen 165 Personen wegen eines Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung verantworten, davon 97 in der Stadt Augsburg, 18 im Landkreis Augsburg, 21 im Landkreis Aichach-Friedberg, zehn im Landkreis Donau-Ries sowie 19im Landkreis Dillingen. Am Wochenende mussten mehrere Geburtstagsfeiern, Grillabende und sonstige Feierlichkeiten von mehreren Personen aus verschiedenen Hausständen aufgelöst werden.

Am Freitagabend, gegen 19.30 Uhr, wurde eine Ruhestörung ausgehend von einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Augsburger Stadtteil Lechhausen mitgeteilt. In der Wohnung wurden 16 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren angetroffen, welche gemeinsam einen Geburtstag feierten. Die 16 Personen stammten aus 15 verschiedenen Haushalten und gaben an, sich über die aktuellen Vorschriften nicht bewusst gewesen zu sein. Die Party wurde durch die Streifenbesatzung aufgelöst. Alle anwesenden Personen erwartet nun eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

In der Nacht auf Samstag trafen sich mehrere Heranwachsende an einem Bauwagen im Gemeindebereich Langerringen (südlicher Landkreis Augsburg). Als eine Streifenbesatzung gegen 2.15 Uhr eintraf, flüchtete eine Gruppe von mehreren Personen. Vor Ort konnten die Beamten lediglich noch sechs unversperrte, hochwertige Fahrräder, mehrere Smartphones sowie ein geparktes Auto vorfinden. Wenig später kehrte ein 19-Jähriger zurück, da er der Halter des zurückgelassenen Autos war. Auch drei weitere Personen (18 bis 19 Jahre) fanden sich später am Bauwagen wieder ein. Die angetroffenen Heranwachsenden erwartet eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. Da die zurückgelassenen Gegenstände angeblich niemandem gehörten, wurden diese von der Streifenbesatzung sichergestellt. Die jeweiligen Eigentümer können diese bei der Polizeiinspektion Schwabmünchen mit einem entsprechenden Eigentumsnachweis abholen.

Eine Geburtstagsfeier am Weiher in Unterbergen, Landkreis Aichach-Friedberg, fand am späten Freitagabend ein schnelles Ende, als eine Streifenbesatzung um die Ecke bog. Alle Feiernden entfernten sich kurzerhand durch das angrenzende Gebüsch in verschiedene Richtungen. Obwohl keine Personen mehr anzutreffen waren, hatte die Streifenbesatzung alle Hände voll zu tun, da die Gruppe sämtliche Gegenstände vor Ort liegen ließ. Zurückgelassen wurden unter anderem Geldbörsen, Smartphones, Fahrräder, Sonnenbrillen, Rucksäcke und alkoholische Getränke. Mehrere Partyteilnehmer (20 bis 25 Jahre) konnten zwischenzeitlich ausfindig gemacht werden. Ihnen wurden ihre zurückgelassenen Gegenstände bei der Polizeiinspektion Friedberg ausgehändigt. Weitere Eigentümer können sich mit einem entsprechenden Eigentumsnachweis an die Polizeiinspektion Friedberg wenden. Eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz wurde aufgenommen. Die Ermittlungen zu den beteiligten Personen laufen.

Am Freitag, gegen 22.15 Uhr, musste eine Party in einer Oettinger Wohnung (Kreis Donau-Ries) durch die Polizei beendet werden. Vier Freunde (19 bis 27 Jahre) hatten sich in einer Wohnung zum Alkoholkonsum und lautstarken Feiern getroffen. Da bei der Frau und den drei Männern kein gemeinsamer Hausstand bestand, wurde die Feier aufgelöst. Eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz wurde aufgenommen.

Aufgrund ihres lautstarken Verhaltens, fiel eine fünfköpfige Gruppe am Samstag, gegen 5 Uhr, im Höchstädter Stadtpark (Kreis Dillingen) auf. Die fünf Freunde im Alter von 16 bis 19 Jahren, welche alle in verschiedenen Hausständen wohnen, wurden jeweils nach Hause geschickt. Alle müssen nun mit einer Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen. (pm)

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