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Demonstrationen in Augsburg: Teilnehmer fallen mit Hitlergruß und gefälschten Maskenpflicht-Attesten auf

(Symbolbild) Die Polizei begleitete am Samstag mehrere Versammlungen in Augsburg.

Mehrere angemeldete Versammlungen fanden am Samstag in Augsburg statt. Die Polizei ist mit dem Verlauf der Veranstaltungen zufrieden, lediglich einige Teilnehmer fielen mit falschen Attesten zur Befreiung der Maskenpflicht und einem Hitlergruß auf.

Die Versammlungen zum Thema "Grundrechte" fanden am Samstag auf dem Moritzplatz, Königsplatz und dem Ulrichsplatz statt. Zu einer Eilversammlung, wie die Polizei berichtet, kam es ab 15.30 Uhr auf dem Rathausplatz. An allen Kundgebungen beteiligten sich zwischen 10 Uhr und 17.15 Uhr insgesamt rund 150 Personen.

Eine Auflage der Stadt Augsburg, dass die Veranstaltungen durchgeführt werden durften, war, dass alle Teilnehmer neben der Einhaltung des Mindestabstandes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. "Die Auflagen wurden, bis auf vereinzelte Ausnahmen, vorbildlich beachtet", lautet das Fazit der Polizei.

30 Personen tragen keine Maske

Allerdings wollten etwa 30 Personen ohne jegliche Mund-Nasen-Bedeckung an den Veranstaltungen teilnehmen. Es stellte sich dann aber heraus, dass die kontrollierten Personen aufgrund eines ärztlichen Attests von der Tragepflicht befreit sind, weshalb sie die Versammlung am Rande mitverfolgen durften. Drei weitere Personen wurden auf dem Weg zur Versammlung jedoch ohne ein solches Attest festgestellt, weshalb diesen nun eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erwartet. In zwei Fällen zeigten Personen bei der Kontrolle gefälschte Atteste vor, weshalb sie sich nun strafrechtlich verantworten müssen. Wie die Polizei berichtet, soll ein Versammlungsteilnehmer gar den Hitlergruß gezeigt haben. Diese Person erwartet nun eine Anzeige aufgrund rechtsextremer Parolen angezeigt.

"Die Polizei begleitete die Versammlungen im Stadtgebiet Augsburg mit ausreichend Einsatzkräften und war mit dem friedlichen Verlauf der Veranstaltungen sehr zufrieden", schreibt die Polizei in ihrem Bericht.

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