Region: Augsburg Stadt

Nach medizinischem Notfall reanimiert: 49-Jähriger verliert auf der A8 Kontrolle über Sattelzug

Ein 49-Jähriger ist am Montag an der A8 bei Augsburg reanimiert worden.

Der 49-jährige Fahrer eines Sattelzugs verlor am Montag, laut Polizei wohl aufgrund eines Herzinfarkts oder einer anderen medizinischen Ursache, auf der A8 die Kontrolle über sein Gespann und kam in einem angrenzenden Acker zum stehen. Ein Ersthelfer schaffte es, den 49-Jährigen zu reanimieren, bis der Rettungsdienst eintraf.

Der Sattelzug war laut Polizeibericht gegen 13.50 Uhr in Fahrtrichtung München unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Augsburg Ost kam es dann zu dem Unfall. Der Sattelzug sei zunächst nach links geraten und dort gegen die Betongleitwand gestoßen. Anschließend schwenkte er nach rechts, überfuhr drei Fahrstreifen, beschädigte rund 150 Meter Wildzaun und blieb nach weiteren 30 Metern im angrenzenden Acker stehen.

Der "couragierte Zeuge", so die Polizei, der mit seinem Auto hinter dem Sattelzug fuhr, befreite den bewusstlosen 49-Jährigen aus dem Führerhaus und reanimierte diesen erfolgreich, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Fahrer wurde daraufhin in das Universitätsklinikum gebracht. Dort war er laut Polizei am späteren Montagabend bereits wieder ansprechbar. Der 49-Jährige befinde sich nun auf dem Weg der Besserung.

Am Sattelzug sowie den Verkehrseinrichtungen entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 23 000 Euro. Weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. (pm)

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