Region: Augsburg Stadt

Polizeibilanz: 227 Verstöße gegen Maskenpflicht

Die Polizei stellte am verlängerten Wochenende 227 Verstöße gegen die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung fest (Symbolbild).

Die Polizei Schwaben-Nord hat Bilanz ihrer Kontrollen der Ausgangsbeschränkung am Wochenende gezogen.

In ganz Nordschwaben haben sich in den vergangenen vier Tagen 162 Personen wegen eines Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung verantworten müssen – der Großteil davon, 89 Personen, in der Stadt Augsburg. Laut Polizei wurden zwischen Donnerstag, 30. April, 6 Uhr, und Montag, 6 Uhr, täglich zwischen 1400 und 2600 Einrichtungen, Objekte, Örtlichkeiten und Personen kontrolliert. Täglich waren dafür im Bereich Nordschwaben etwa 230 Polizeibeamte im Einsatz.

"Aufgrund des durchwachsenen Wetters waren in den letzten vier Tagen weniger Personen im öffentlichen Raum unterwegs", bilanziert die Polizei.

Allerdings seien zudem 227 Verstöße gegen die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt worden, wovon acht Verstöße geahndet wurden. Der überwiegende Teil der Verstöße (211) hat sich der Polizei zufolge im Bereich des ÖPNV im Augsburger Stadtgebiet ereignet.

"Wie in den Tagen zuvor, mussten an Haltestellen immer wieder wartende Personen auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen werden. Vielen Fahrgästen war dabei noch nicht bewusst, dass die Tragepflicht auch bereits an der Haltestelle gilt", so die Polizei.

Party-Gäste flüchten auf rutschiges Dach

Ein bemerkenswerter Fall eines Verstoßes ereignete sich darüber hinaus am Samstag in der Augsburger Innenstadt. Gegen 5:30 Uhr wurde die Polizei zu einer Wohnung gerufen, nachdem Nachbarn seit Freitagabend durchgehen von lauter Musik gestört wurden. Anstatt den Beamten zu öffnen, versteckten sich laut Polizei mehrere Personen auf einem angrenzenden Dach. "Erst nach mehrfacher Ansprache konnten die Personen dazu bewegt werden, sich vom rutschigen Dach zurück in die Wohnung zu begeben und die Tür zu öffnen", berichtet die Polizei.

Letztendlich konnten in der Wohnung zehn Personen zwischen 24 und 36 Jahren angetroffen werden. Die Party wurde aufgelöst, die neun Gäste aus jeweils verschiedenen Hausständen nach Hause geschickt. Alle Personen erwartet nun eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. (pm)

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