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Polizeibilanz zu Corona-Maßnahmen an den Weihnachtstagen: Gemeindetreffen mit 200 Personen aufgelöst

In der Region Augsburg stellte die Nordschwäbische Polizei an den ersten Weihnachtstagen die meisten Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest.

Das Polizeipräsidium Schwaben-Nord hat vom Abend des 23. Dezember bis zum Morgen des 25. Dezember rund 1600 Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Infektionsschutzmaßnahmen an Weihnachten durchgeführt. Laut der nun veröffentlichten Bilanz der Polizei wurden in Folge der Kontrollen 30 Ordnungswidrigkeits-Anzeigen erstellt, 18 davon wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung.

Der "Schwerpunkt der festgestellten Verstöße" sei dabei der Ballungsraum Augsburg gewesen. In der Stadt Augsburg wurden acht, im Landkreis zwölf Verstöße zur Anzeige gebracht. Die restlichen Anzeigen verteilten sich auf die Landkreise Aichach-Friedberg (vier Verstöße), den Landkreis Donauwörth (drei Verstöße) und den Landkreis Dillingen (drei Verstöße).

Mitteilungen über Betriebsfeiern, Gruppen im öffentlichen Raum sowie Ruhestörungen seien von den Streifen entsprechend geprüft und gegebenenfalls "konsequent" zur Anzeige gebracht worden, so die Polizei. Besonders aufgefallen sei eine religiöse Veranstaltung im Bereich der Haunstetter Straße in Augsburg. Dort hätten die Einsatzkräfte an Heiligabend gegen 17 Uhr circa 200 Personen im Veranstaltungsraum einer Gemeinde angetroffen. Da die Mindestabstände nicht eingehalten worden wären, werde nun eine Anzeige gegen den Veranstalter an die Stadt Augsburg weitergeleitet.

Eine Kontrollmaßnahme am Vormittag des ersten Weihnachtsfeiertages hätte zu "keinerlei Beanstandungen" geführt. Aus den Wohngebieten in allen Landkreisen sei am Heiligabend gegen 20.30 Uhr ein "teilweise lebhafter Abreiseverkehr" festzustellen gewesen. Die Polizei hat angekündigt, auch am zweiten Weihnachtsfeiertag Präsenz zu zeigen und "die Kontrollmaßnahmen weiterhin flächendeckend" durchzuführen. (pm)

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