Region: Augsburg Stadt

Spatenstich mit Innenminister Herrmann: Baustart für neue Polizeiinspektion Augsburg-West

Der bayerische Landespolizeipräsident Michael Schwald (von links), Oberbürgermeisterin Eva Weber, Innenminister Joachim Herrmann, der Augsburger Polizeipräsident Martin Wilhelm und Markus Trieb, Pressesprecher der Polizei Augsburg, beim Spatenstich der neuen Polizeiinspektion Augsburg-West.

Auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Augsburg hat am Montag der Spatenstich für den Bau der künftigen Polizeiinspektion Augsburg-West stattgefunden. "Hier entsteht eine personalstarke und leistungsfähige Dienststelle mit rund 220 Polizeibeschäftigten", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. 2026 soll das Gebäude von der Polizei bezogen werden können.

Die Stadt Augsburg bekommt eine neue Polizeiinspektion Augsburg-West, mit der die bisherigen Inspektionen 5 und 6 zusammengelegt werden. Auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne fand am Montag der Spatenstich für den Bau statt. "Hier entsteht eine personalstarke und leistungsfähige Dienststelle mit rund 220 Polizeibeschäftigten", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der neben Oberbürgermeisterin Eva Weber, dem bayerischen Landespolizeipräsidenten Michael Schwald und mehreren Mitgliedern des bayerischen Landtags beim Baustart zu Gast war.

In seiner Festrede betonte Joachim Herrmann vor allem die Klimaschutzmaßnahmen, die beim Bau durchgesetzt werden sollen. So werde der Neubau unter anderem eine Fassaden- und Dachflächenbegrünung bekommen, sowie einen Innenhof, der einen Beitrag zur Artenvielfalt liefern soll. "Wir setzen außerdem auf eine gute Wärmedämmung und den Einsatz energiesparender und energiegewinnender Haustechnik wie eine Lüftungsanlage mit hochwirksamer Wärmerückgewinnung, eine Brunnenwasserkühlung und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach", ergänzte Herrmann.

Der Innenminister lobte im Anschluss die Arbeit der Augsburger Polizei und betonte dabei, dass Augsburg auf Platz zwei der sichersten Großstädte in Deutschland läge. Er kündigte an, die Bayerische Polizei weiter personell und materiell unterstützen zu wollen, damit die Sicherheit der Bürger auch in Zukunft gewährleistet werden könne. Die rund 50 Millionen Euro, die für die neue Polizeiinspektion geplant sind, seien deshalb "gut angelegt".

2026 soll das Gebäude an die Polizei übergeben werden können. Ob das Budget und der Zeitplan tatsächlich eingehalten werden können, ist allerdings angesichts der gegenwärtigen Preissteigerungen und der angespannten Lieferketten noch nicht sicher. "Wir stellen uns diesen Herausforderungen", sagte Markus Trieb, Pressesprecher von der Polizei Schwaben Nord, der auf die möglichen Schwierigkeiten beim Bau einging. (cr)

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