Region: Augsburg Stadt

Verkehrskontrollen zu Schulbeginn

Zu Beginn des Schuljahres führt die Polizei Nordschwaben wieder mehrere Aktionstage zum Thema Gurt- und Kindersicherungspflicht durch. Besonders auf Schulwegen sowie vor Schulen und Kindergärten werde man verstärkt Kontrollen durchführen.

Wie das Polizeipräsidium am Mittwoch mitteilt, werde man zu Beginn des neuen Schuljahres vermehrt die Anschnall- und Kindersicherungspflicht kontrollieren. Ein Blick auf die bayerische Verkehrsstatistik des vergangenen Jahres zeige, dass das Thema Gurtpflicht noch immer von zentraler Bedeutung sei, denn rund jeder Fünfte, der in seinem Fahrzeug ums Leben kam, war nicht angeschnallt.

Laut Angaben der Polizei kamen im vergangenen Jahr in ganz Bayern 232 Menschen in ihrem Fahrzeug ums Leben. Davon haben 47 Menschen nicht den erforderlichen Sicherheitsgurt getragen. Zudem seien auch drei Kinder ums Leben gekommen, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren. In der ersten Jahreshälfte dieses Jahres waren demnach nachweislich 27 tödlich verunglückte Personen nicht angeschnallt.

Sechs Verkehrsopfer in der ersten Jahreshälfte

Allein im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord sind im ersten Halbjahr 2020 sechs Autofahrer gestorben, von denen zwei keinen Sicherheitsgurt trugen. Vor dem Hintergrund dieser schweren Unfallfolgen weist das Polizeipräsidium Schwaben Nord darauf hin, dass parallel zu den allgemeinen Schulwegüberwachungen vom 8. bis 11. September wieder in ganz Bayern Aktionstage der Polizei zum Thema Überwachung der Gurt- und Kindersicherungspflicht stattfinden.

Verstärkte Verkehrskontrollen zu Schulbeginn

An diesen Schwerpunktmaßnahmen sind alle Polizeidienststellen im gesamten Polizeigebiet Nordschwaben beteiligt. Die Einsatzkräfte werden der Polizei zufolge Kontrollen der Fahrer sowie Insassen im Bereich von Schulen, Kindergärten und auf den von Schülern stark frequentierten Schulwegen durchführen. (pm)

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