Region: Augsburg Stadt

Flohbefall – was tun?

Nachgefragt beim Tierschutzverein Augsburg

Auch Kratzbäume bei der Reinigung nicht vergessen.

„Flöhe sind neben Zecken, Milben und Haarlingen die häufigsten Ektoparasiten bei Hunden und Katzen. Früh erkannt, lässt sich ein Flohbefall aber schnell in den Griff bekommen“, weiß Nadine Kaczmarek, Tierpflegerin im Tierheim Augsburg. „Typische Symptome sind unruhiges Verhalten, häufiges Kratzen, Hautrötungen und Flohkot im Fell.“ Die Plagegeister sind mit bloßem Auge sichtbar. Kämmen Sie daher bei Verdacht das Fell Ihres Tieres mit einem Flohkamm durch und achten sie auf die etwa ein bis drei Millimeter großen Hüpfer oder ihre Hinterlassenschaften, die sich im Kamm verfangen.

Tipps zur Behandlung

Ihr Tierarzt verschreibt ein Mittel zur Behandlung des Tieres. Außerdem ist die Umgebungsbehandlung unerlässlich: „90 Prozent der Flöhe leben nicht auf dem Tier, sondern in Textilien wie dem Tierbett, dem Teppich oder dem Sofa“, so Kaczmarek. Dort können sie bis zu zwölf Monate ohne Nahrung überleben. Es ist daher wichtig, die gesamte Wohnung und besonders sämtliche Textilien gründlich und häufig zu reinigen.

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