Region: Augsburg Stadt

Kobold gefunden

Gelehrig und verspielt ist der junge Kobold.

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„Ein Pumukl ist er zwar nicht“, räumt Tierpflegerin Tamara Hofmann lachend ein, „aber ein bildschöner, etwa dreijähriger Brake-Mix. ‚Kobold‘ erhielt diesen Namen im Tierheim und macht ihm auch alle Ehre, denn der gut dreijährige verspielte Rüde ist aufgeschlossen, gelehrig und hat den Schalk im Nacken.“
Rätselraten um Fundhund
Sein freundliches Wesen bewahrte Kobold jedoch nicht vor menschlicher Grausamkeit. 
Der junge Hund wurde im Mai unter seltsamen Umständen ausgesetzt: in Lechhausen am Lech angebunden an einem Baum, aber versehen mit Wasser, Futter und Spielzeug. 
Ein aufmerksames Spaziergänger-Paar hatte ihn dort gefunden und ins Tierheim gebracht. Hier musste der noch namenlose Fundhund zunächst ärztlich versorgt werden, denn er hatte frische OP-Wunden von einer Kastration und mehrere Nähte an den Beinen. 
Zudem war er so abgemagert, dass man „ohne Weiteres alle Rippen zählen konnte“, beschreibt Hofmann. Glücklicherweise hat sich der Neuzugang im Tierheim sehr gut erholt und nimmt nun begeistert am Hundeunterricht teil. 
Wenn er sich weiter so gut macht, kann Kobold bald in ein gutes dauerhaftes Zuhause vermittelt werden – und dort weiter Schabernack treiben. (pr)

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