Region: Augsburg Stadt

Wildtiere in der Stadt – Graureiher

Im Flug ziehen Graureiher charakteristisch S-förmig den Kopf ein

Wissen, Fakten, Tipps / Baumbrüter und Flussfischer

Die lebhafte Kinderstube der Graureiher können Augsburger derzeit im Siebentischwald gleich neben dem Zoo beobachten. 114 Brutpaare zählte die Bayerische Vogelschutzwarte heuer hier, die zweitgrößte Graureiher-Kolonie des Freistaats.

Noch bis in den Juli hinein werden die Jungen aufgezogen. Grau- oder Fischreiher sind die häufigste Reiherart in Europa, ihr Bestand ist in Deutschland nicht gefährdet. In erster Linie ernähren sie sich von Fischen und Amphibien, verschmähen aber auch Kleintiere oder Regenwürmer nicht. In jedem Fall benötigen Graureiher gewässerreiche Lebensräume mit Zugang zu flachen Uferzonen oder sumpfigen Arealen. Kein Wunder, dass sich die imposanten grau-weiß-schwarzen Vögel mit fast zwei Metern Flügelspannweite in Augsburg wohlfühlen. Und nachdem nur einige ihrer Art im Winter in südliche Gefilde ziehen, andere dagegen als Kurzstreckenzieher oder Standvögel in der Region bleiben, ist in der Lechmetropole die Chance groß auf eine winterliche Begegnung mit einem der anmutigen Graureiher.

Tierheim Augsburg, c/o Tierschutzverein Augsburg und Umgebung e.V., Holzbachstr. 4c, 86152 Augsburg, Tel. 08 21/45 52 90-13, www.tierschutzverein-augsburg.de

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