Region: Augsburg Stadt

Diagnose via Internet: Umfrage zur Videosprechstunde in Augsburg

In einer Umfrage möchte das Münchner Unternehmen Minxli Services mehr über die Nutzung von Telemedizin erfahren.

Das Münchner Unternehmen Minxli Services will mehr über die Nutzung von Telemedizin erfahren.

Das Unternehmen Minxli Services, ein Anbieter für telemedizinische Lösungen, startet nun in Augsburg und Umgebung eine anonyme Umfrage mit dem Ziel, den tatsächlichen Grad der Verwendung digitaler Instrumente in der Patientenversorgung zu erheben. Über einen QR-Code oder direktem Link zur Umfrage können Augsburger Ärzte und Patienten daran teilnehmen: https://forms.office.com/r/p6k4qd0feY.

Hintergrund ist die während der Pandemie deutlich gestiegene Zahl der Videosprechstunden in Deutschland. "Beispielsweise beobachtet das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (ZI) in einer aktuellen Studie, dass im Zeitraum vom 4. März bis zum 30. September 2020 insgesamt fast 1,7 Millionen Videosprechstunden vorgenommen wurden", so Minxli Services in einer Pressemitteilung. Im Vorjahreszeitraum habe diese Zahl bei wenigen Tausend gelegen. Spätestens mit dem dritten Digitalgesetz erwartet das Münchner Unternehmen eine Fortsetzung der Digitalisierung im Gesundheitswesen und damit verbunden einen erleichterten Zugang zur Videosprechstunde.

„Die Ergebnisse der Umfrage in Augsburg werden uns helfen, die allgemeine Nutzung der Videosprechstunde besser einschätzen zu können. Gleichzeitig zeigen wir Ärzten und den Praxisteams neue Lösungen, die ihren Praxisalltag erleichtern“, sagt Minxli-Chef Olivier Blanchard. In der 2019 in München eröffneten Minxli-Praxis können sich Ärzte flexibel einmieten und ihre Patienten wahlweise in voll ausgestatteten Behandlungsräumen empfangen oder ihre Sprechstunde per Video anbieten. (pm)

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