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Entscheidung der Regierung von Schwaben: Kreissparkasse Augsburg darf fusionieren

Der Fusion der beiden Sparkassen steht nun nichts im Weg (von links): Thomas Munding, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Alex Eder, Landrat des Landkreises Unterallgäu, Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg, und Horst Schönfeld, künftiger Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Augsburg.

Regierung genehmigt Fusion der Kreissparkasse Augsburg mit der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim zur Sparkasse Schwaben-Bodensee. Die Argumente der Fusionsgegner können die Entscheidung nicht verhindern.

Mit einem Bescheid hat die Regierung von Schwaben am Donnerstag die aufsichtlich erforderlichen Genehmigungen für die Fusion der Kreissparkasse Augsburg und der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim erteilt. Parallel zur getroffenen Entscheidung antwortete die Regierung laut einer Pressemitteilung auch auf die Argumente von Fusionsgegnern, die sich schriftlich an die Behörde gewandt hatten um eine Genehmigung der Fusion zu verhindern.

Die Beschlüsse, die zum Zusammenschluss geführt haben, sind nach Einschätzung der Regierung sparkassen- und kommunalrechtlich ordnungsgemäß zustande gekommen. Die Regierung betont in diesem Zusammenhang, dass der Zusammenschluss von Sparkassen keinem Rechtfertigungszwang unterliegt, der inhaltlich zu prüfen wäre. Maßgeblich sei vielmehr ein dahingehender Gestaltungswille der beteiligten Sparkassen und ihrer Trägerzweckverbände. (pm)

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