Region: Augsburg Stadt

Geschäftsführer Walter Casazza hört bei den Augsburger Stadtwerken auf

Walter Casazza hört bei den Stadtwerken auf. Der Geschäftsführer strebt nach 2023 keine weitere Amtszeit mehr an. Im Zentrum seiner dann zehn Jahre bei den Stadtwerken stand der Wandel des ÖPNV-Unternehmens vom klassischen Linienverkehr zum Gesamtmobilitätsanbieter, betont das Kommunalunternehmen. Casazza habe auf neue Geschäftsfelder wie Carsharing, Digitalisierung und kundenorientierte Serviceentwicklung gesetzt.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg, Walter Casazza, strebt nach 2023 keine weitere Amtszeit mehr an. Das teilte das Kommunalunternehmen am Montag mit. Casazza ist seit 2014 Geschäftsführer der Stadtwerke.

Seit neun Jahren ist Walter Casazza als Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg tätig, Ende kommenden Jahres soll Schluss sein. Der 59-Jährige werde aus persönlichen Gründen seinen am 31. Dezember 2023 auslaufenden Vertrag nicht erneut verlängern, so die Stadtwerke. Casazza habe dies Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber auf eine entsprechende Anfrage mitgeteilt.

Casazza wolle sich nach Ablauf seiner zweiten Amtsperiode ab 2024 neuen Themen und Herausforderungen widmen. „Was dies genau sein wird, habe ich noch nicht entschieden, denn die weitere Arbeit als Geschäftsführer in Augsburg hat für mich absolute Priorität,“ so der Geschäftsführer des drittgrößten bayrischen Stadtwerkes. Für ihn sei es jedoch persönlich der richtige Zeitpunkt seine Arbeit bei den Stadtwerken Augsburg zu beenden.

Zu der Entscheidung erklärt Augsburgs Oberbürgermeisterin, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der "Stadtwerke Augsburg Holding GmbH" ist: Casazza "hat bis heute neun bewegte Jahre in der Stadt Augsburg und bei den Stadtwerken Augsburg erlebt und gestaltet. Inbetriebnahme Königsplatz, Baustelle Hauptbahnhof, Bau der Linie 3, Planung der Linie 5, neue Mobilitätsangebote – der ÖPNV hat sich seit 2013 spürbar verändert". Die Mobilitätswende habe "mit großen Schritten Einzug in Augsburg gehalten" und mit vielen Projekten wie beispielsweise der kostenlose Cityzone habe er "Maßstäbe gesetzt, die bundesweit beachtet wurden".

Der promovierte Elektroingenieur führt seit dem 1. Januar 2014 das Unternehmen in einer Doppelspitze mit Alfred Müllner und wird zum Ende seiner zweiten Amtszeit auf den Tag genau zehn Jahre auf dem Chefposten gewesen sein. Durch die frühe Bekanntgabe der Entscheidung könne die Nachfolge ohne Zeitdruck und mit der nötigen Sorgfalt geregelt werden, so die Stadtwerke. (pm)

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