Region: Augsburg Stadt

Upcycling-Kunst am Gaswerk

Hölzerne „Pfand-Igel“ des Künstlerkollektivs GIKAMA dienen als Getränkebehälter für Festival-Fans. Künstler Sebastian Guissani testet den Pfand-Igel vor dem Ofenhaus.

Hochbeete, Kunst aus Plastikmüll und hölzerne "Pfand-Igel"

Unter dem Motto #auxblick wollen die Stadtwerke Augsburg – trotz des schlechten Wetters – Sommergefühle auf das Gaswerksgelände bringen. In Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden und Partnerschulen soll auf dem Gaswerksgelände ein buntes Biotop entstehen. "Verschiedene Stationen sollen die Natur auf dem Gelände erlebbar machen", so die Stadtwerke, darunter Hochbeete, Upcycling-Kunst aus Plastikmüll und hölzerne "Pfand-Igel". Die Projekte sollen eine Verbindung zwischen den Zielen der Stadtwerke schaffen, Artenvielfalt zu fördern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität auf dem Gelände des Gaswerks weiter zu steigern.

Auch die Künstler, die ihre Ateliers auf dem Gaswerk haben, sowie zwei Schulen, die Pfarreiengemeinschaft Oberhausen-Bärenkeller und die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Josefinum gestalten das Gelände mit: Hochbeete wurden vor dem Portalgebäude bepflanzt, Windspiele von Schülern der Franz-von-Assisi-Schule drehen sich in den Bäumen auf dem Gelände und bunte Blumen aus Plastikflaschen, gestaltet von der Bertolt-Brecht-Realschule, stehen auf der Wiese. Ein Naturerlebnispfad, der an die Direktorenvilla auf dem Gelände angrenzt, soll künftig Schulklassen und andere Gruppen junger Menschen dazu einladen, die Pflanzenwelt spielerisch zu erkunden.

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