Region: Augsburg Stadt

"Worldwide Brecht": Brechtfestival 2022 wird international

2022 sollen besonders viele internationale Gastspiele Teil des Augsburger Brechtfestivals sein.

Unter dem Motto "Worldwide Brecht" soll das Brechtfestival nach den Plänen der Festivalmacher 2022 eine internationale Ausrichtung erhalten. Jürgen Kuttner und Tom Kühnel leiten das Theaterfestival zum dritten und letzten Mal, bevor der neue Leiter Julian Warner für die kommenden drei Jahre übernimmt. Wie das Brechtbüro der Stadt nun bekannt gegeben hat, sollen in der kommenden Ausgabe Künstler aus Europa, Nordamerika, Asien und Afrika ihre Sicht auf Bertolt Brecht präsentieren.

Vertreten sein werden neben internationalen Gästen auch wieder Vertreter der lokalen Szene, mit dem Staatstheater Augsburg, Bluespots Productions und dem Theter-Ensemble. Das gesamte Festivalprogramm wird laut dem Brechtbüro aktuell "entlang der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmen" entwickelt. Genauer soll es dann im Januar 2022 vorgestellt werden. Das Festival findet im kommenden Jahr vom 18. bis zum 27. Februar statt.

Genreübergreifend soll das Festival in diesem Jahr auf jeden Fall internationale Gastspiele beinhalten, zum Beispiel aus den Bereichen Film, Lesungen und Musik. Zum ersten mal werde auch eine Ausstellung zentraler Teil des Programms sein, so die Organisatoren. Zoe Beloff aus den USA und Grischa Meyer aus Berlin zeigen im Staatlichen Textil- und Industriemuseum (Tim) Perspektiven auf Brechts Exil in Amerika. Das Museum werde dabei "als multifunktionaler Spiel- und Ausstellungsort zur pulsierenden Festivalzentrale", kündigt das Brechtbüro an. Weitere Live-Veranstaltungen seien außerdem auf der Brechtbühne, im Martini-Park und im Kongress am Park geplant.

„Die vergangenen Monate waren stark vom Rückzug ins Private geprägt", betont Augsburgs Kulturreferent Jürgen Enninger. "Umso mehr freue ich mich, dass wir parallel zur Öffnung und Stärkung des lokalen Kulturbetriebs über das Brechtfestival 2022 wichtige Bezüge zwischen Augsburg und der globalen Kunst- und Kulturszene wiederherstellen können." (pm)

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X