Region: Augsburg Stadt

Zweite Auflage der "kleinen Kunstnacht"

Illusionen und Akrobatik: Das präsentiert Zhenja Genial auf der „Kleine Kunstnacht".

Da auch dieses Jahr keine lange Kunstnacht als Großveranstaltung möglich ist, veranstaltet das Kulturamt, wie im vergangenen Jahr, wieder eine „Kleine Kunstnacht“.

Am Samstag, 3. Juli, heißt es daher „ab ins Blaue“ an 18 Spielorten in der Innenstadt, darunter die Sommerbühne im Annahof, der Brunnenhof im Zeughaus, der Hepcatclub und der Jazzclub sowie Augsburgs prachtvolle Festsäle und Kirchen. Einige Museen der Stadt sind auch wieder mit von der Partie. So gibt es Programme im Kreuzgang des Diözesanmuseums, im Viermetzhof des Maximilianmuseums, im Glaspalast, im Lettl-Museum und im und um das Fugger- und Welser-Erlebnismuseum. Die Farbe Blau soll laut Kulturamt wie ein „blauer Faden“ durch das umfangreiche Programm aus Konzerten, Lesungen und Führungen leiten und auch Platz für Brüche, Verfremdungen sowie persönliche Bezüge bieten.

Karten gibt es nur online auf langekunstnacht.de. Die Ticketpreise liegen bei 15 und 12 Euro für drei Programmpunkte mit je festem Sitzplatz. Die Programme starten jeweils um 19 Uhr, 20.30 Uhr und 22 Uhr. Das Publikum wählt schon im Vorverkauf online sein Lieblingskonzert pro Spielzeit und stellt sich so ihre eigene „Kleine Kunstnacht“ aus drei 45-Minütern zusammen. "Früh buchen lohnt sich, pro Ort und Programm sind im Schnitt maximal 100 Plätze verfügbar", teilt das Kulturamt mit. Wenn eine Veranstaltung ausgebucht ist, gibt es keine Wiederholung.

Zwischen jedem Konzert sind 45 Minuten Pause, in der die Säle ausgiebig gelüftet werden. In der Zwischenzeit stehen die Ausstellungen der Kunstsammlungen und Museen, des Kunstvereins im Holbeinhaus, des Lettl-Museums, des Fugger und Welser-Erlebnismuseums und des Diözesanmuseums für die Kunstnachtgäste offen und laden auf einen Besuch ein.

Zum ersten Mal ist mit „Mechanical Lunch Break“ des Augsburger Illusionisten Zhenja Genial auch Artistik mit im Programm. So geben sich Objektmanipulation, Illusion, Akrobatik und zeitgenössischer Tanz im Glaspalast die Hand und versprechen mit den Beiträgen von Choreoloop und dem Ensemble um Dan Zaboj besonders Tanzfans einen abwechslungsreichen Abend.

Das vollständige Programm finden Interessierte im Internet unter www.langekunstnacht.de möglich. Der Vorverkauf ist bereits gestartet. (pm)

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