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Bistum Augsburg: Harald Heinrich bleibt Generalvikar

Generalvikar Harald Heinrich.

Der Bischof von Augsburg, Bertram Meier, hat Domkapitular Harald Heinrich zu seinem Generalvikar ernannt. Dies gab Bischof Bertram am Samstag bekannt. Heinrich übt damit dasselbe Amt aus, das er bereits unter Bischof Konrad Zdarsa sieben Jahre lang innehatte.

Als Generalvikar ist Heinrich das "alter ego" des Bischofs und leitet die gesamte bischöfliche Verwaltung. Er sei dabei "weniger General und mehr Vikar", also allgemeiner Vertreter des Bischofs und "zweiter Mann" im Bistum, erklärte Bischof Bertram. "Schon in der Sedisvakanz haben Harald Heinrich und ich uns noch mehr kennen und schätzen gelernt. Das Tandem hat bestens funktioniert", so der Bischof.

Anlässlich der Bekanntgabe bedankte sich Harald Heinrich bei Bischof Bertram "für das in mich gesetzte Vertrauen". Schon während der vergangenen Monate habe er mit dem Bischof eng und in bestem Einvernehmen zusammengearbeitet. "Es ist für mich eine Freude und eine große Ehre, an der Seite von Bischof Bertram diese Aufgabe zu übernehmen", so Heinrich.

Heinrich wurde 2008 zum Augsburger Domvikar ernannt und wurde Sekretär des damaligen Generalvikars Karlheinz Knebel. 2009 wurde Heinrich in das Domkapitel gewählt, nachdem er kurz zuvor zum stellvertretenden Generalvikar ernannt worden war. Dieses Amt übte Harald Heinrich zunächst auch unter dem seit 2010 amtierenden Bischof Konrad Zdarsa aus, bevor dieser ihn am 15. Juni 2012 schließlich zum Generalvikar ernannte.

Mit dem altersbedingten Rücktritt von Bischof Konrad erlosch das Amt des Generalvikars automatisch. Während der Sedisvakanz wurde Heinrich jedoch von Bertram Meier zu seinem Ständigen Vertreter ernannt, er hatte somit weiterhin die Leitung der Bischöflichen Verwaltung inne.

Das Amt des Stellvertretenden Generalvikars übernimmt Domkapitular Alessandro Perego. (pm)

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