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Coronavirus: Inzidenz in Augsburg steigt wieder – Anteil der Mutanten wächst

Nachdem die Inzidenz in Augsburg wieder steigt, bittet die Stadt deutlich darum, weiterhin und strikt die geltenden Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zu beachten.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Augsburg steigt am Freitag laut Augsburger Gesundheitsamt auf 58,9. Die Stadt berichtet von gehäuften Fällen von Corona-Mutationen und einem Anstieg der Neuinfektionen in der Altersklasse der 20- bis 30-Jährigen.

Die Stadt Augsburg meldet am Freitag 35 neue Corona-Fälle. Unter den Neuinfektionen seien sieben Infektionen mit der sogenannten britischen Mutations-Variante B 1.1.7. Insgesamt wurden damit in der Stadt Augsburg bislang bereits 47 Virusmutationen registriert. "Die Sondereinsatzgruppe, die die Stadt Augsburg zur Infektionslage mit mutierten Viren eingerichtet hat, tagt weiterhin täglich, um die Lage der Mutationen einzuordnen und gegebenenfalls Anordnungen zu treffen", berichtet die Stadt. Die Quarantäneanordnungen würden durch den Ordnungsdienst kontrolliert.

Unter den neuen Corona-Fällen seien 29 Neuinfektionen mit Meldedatum Donnerstag, 18. Februar, drei weitere Neuinfektionen mit Meldedatum Mittwoch, 17. Februar, eine weitere Neuinfektion mit Meldedatum Dienstag, 16. Februar sowie zwei weitere Neuinfektionen mit Meldedatum, Montag, 15. Februar.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet Augsburg steigt damit den dritten Tag infolge an. Der Wert liegt laut Robert-Koch-Institut nun bei 53,6. Laut den aktuellen Berechnungen des Gesundheitsamtes der Stadt liegt die Inzidenz am Freitag bei 58,9.

Coronavirus: Weitere sechs Menschen verstorben

Insgesamt hat das Augsburger Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie 12.088 Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. 11.407 Personen gelten als genesen, 359 sind aktuell infiziert, 322 Personen sind verstorben. Bei den sechs Coronavirus-Todesfällen, die dem Gesundheitsamt am Donnerstag gemeldet wurden, handelt es sich um zwei weibliche Patientinnen der Jahrgänge 1928 und 1933 sowie um vier männliche Patienten der Jahrgänge 1939, 1942, 1948 und 1968.

Anstieg der Corona-Infektionen bei 20- bis 30-Jährigen

Es sei "ein leicht steigender Inzidenzwert zu beobachten", stellt auch die Stadt Augsburg fest. Neben dem Ausbruchsgeschehen in der Seniorenresidenz Albaretto gibt es dem Gesundheitsamt zufolge aber derzeit keine bekannten größeren lokalen Infektionsherde, die zum Anstieg der Inzidenzen geführt haben. Dr. Thomas Wibmer, kommissarischer Leiter des Gesundheitsamts, erklärt, bei den neuen Infektionen handle es sich in acht Fällen um Infektionen an einem Arbeitsplatz. Ansonsten seien einzelne Infektionsherde nicht zu benennen. "Es ist jedoch ein Anstieg der Neuinfektionen in der Altersklasse der 20- bis 30-Jährigen zu beobachten", betont er. Die Stadt bittet in diesem Zusammenhang darum, weiterhin und strikt die geltenden Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zu beachten. (pm/jaf)

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