Region: Augsburg Stadt

Coronavirus: Sieben-Tage-Inzidenz in Augsburg am Mittwoch bei 252 – und 230,6

Die Stadt Augsburg meldet am Mittwoch 143 neue Covid-19-Fälle

Die Corona-Inzidenz für Augsburg steht am Mittwoch bei 230,6 – laut Robert-Koch-Institut (RKI). Den Zahlen zufolge, die die Stadt Augsburg selbst erhebt, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 252.

Seit vergangener Woche greift die Stadt Augsburg für die Veröffentlichung der Infektionszahlen, statt auf die eigene Statistik, auf die Daten des RKI zurück, da dieser Wert rechtlich für entsprechende Maßnahmen als Grundlage gilt. Das Augsburger Gesundheitsamt meldet täglich ans Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherung (LGL), von dort gehen die Zahlen an das RKI. Dabei kommt es offenbar zu Verzögerungen. Nachdem es in den vergangenen Tagen Verwirrung über die unterschiedlichen Inzidenz-Werte für Augsburg gab, veröffentlicht die Stadt am Mittwoch nun erstmals zwei Inzidenz-Werte. Den selbst errechneten Wert und den des RKI.

Die RKI-Inzidenz ist laut Infektionsschutzgesetz und der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Rechtsgrundlage für die Corona-Maßnahmen. Der Inzidenzwert, den die Stadt Augsburg ermittelt, bildet das aktuelle Infektionsgeschehen vor Ort ab. "Deshalb werden bis auf Weiteres beide Werte veröffentlicht", erklärt die Stadt Augsburg auf ihrer Internetseite und betont: "Auf die Zahlen, die das RKI und das LGL veröffentlicht, hat die Stadt Augsburg keinen direkten Einfluss".

Corona: 143 Neuinfektionen am Mittwoch – sechs Todesfälle

Neue Corona-Fälle gingen am Mittwoch 143 in die Statistik der Stadt ein. Bestätigt wurden 130 Covid-Neuinfektionen mit Meldedatum Dienstag, 15. Dezember, drei Fälle mit Meldedatum 9. Dezember und zehn Fälle mit Meldedatum 8. Dezember. Insgesamt hat das Gesundheitsamt bisher 8.422 Infektionen mit dem Coronavirus in Augsburg gemeldet. 6.801 Personen gelten als genesen, 1.477 sind aktuell infiziert, 144 Personen sind verstorben. Bei den sechs Corona-Todesfällen, die die Stadt am Mittwoch bekannt gab, handelt es sich um fünf weibliche Patientinnen der Jahrgänge 1923, 1928, 1930, 1935 und 1937 sowie um einen männlichen Patienten, Jahrgang 1938. (jaf)

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