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Coronavirus: Stadt Augsburg will Maskenpflicht strenger auslegen

Die Stadt Augsburg will keine Ausnahmen mehr machen von der Maskenpflicht für essen, trinken oder rauchen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Augsburg bleibt stabil bei um die 50. Wie die Stadt am Freitag berichtet, liegt der Inzidenzwert laut Berechnungen des Gesundheitsamts nun bei 52,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Dem Robert-Koch-Institut zufolge liegt die Inzidenz in Augsburg aktuell bei 47,9. Zudem teilt die Stadt mit, dass die Maskenpflicht nun wieder "strenger vollzogen" werde.

Die Stadt Augsburg meldet am Freitag 31 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt damit stabil bei um die 50. Insgesamt hat das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie nun 12.246 Infektionen mit dem Coronavirus in Augsburg gemeldet. 11.583 Personen gelten als genesen, 334 sind aktuell infiziert, 329 Personen sind verstorben. Beim 329. Todesfall, der dem Gesundheitsamt am Donnerstag bestätigt wurde, handelt es sich um eine weibliche Patientin, Jahrgang 1940.

Maskenpflicht: Keine Ausnahmen für essen, trinken oder rauchen

Wie die Stadt Augsburg ferner mitteilt, sehe die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung keine Ausnahmen von der Maskenpflicht für essen, trinken oder rauchen vor. Bisher habe die Stadt diese Regelung weniger streng vollzogen, als in der Verordnung festgeschrieben. Insbesondere im Zusammenhang mit der wärmer werdenden Witterung "wurde dieser großzügige Vollzug jedoch zuletzt vermehrt ausgenutzt, um keine Maske zu tragen", stellt die Stadt fest. Der Ordnungsdienst werde nun die Vorgaben der bayerischen Verordnung "aus Gründen des wichtigen und notwendigen Infektionsschutzes ab sofort strenger vollziehen und Verstöße dagegen entsprechend ahnden", heißt es von der Stadt Augsburg. Eine Übergangsfrist bis einschließlich 5. März ist angedacht.

Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung sei nunmehr nur zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich sei. (pm)

Kommentare

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Beitrag von LeserReporter: Sandra Sandra
27. Februar 2021 - 00:40

Die Stadt Augsburg sollte vielleicht eher überlegen, dieseit nicht evidenzbasierte Maßnahme abzuschaffen. Die Experten sehen im freien kein Ansteckungsrisilo. Zudem sollte die Stadt ein Interesse daran haben, die Leute in die Stadt zu bekommen ehe alles leer steht. Man fragt sich schon, für wen Frau Weber eigentlich arbeitet. Für ihre Bürger scheinbar nicht.

 


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