Region: Augsburg Stadt

Dichterer Takt im Augsburger ÖPNV ab Montag

Straßenbahnen und Busse fahren ab Montag in dichterem Takt.

Die Augsburger Straßenbahnen fahren mit den Corona-Lockerungen sowie dem Ende der Pfingstferien und Beginn des Präsenzunterrichts an den Schulen ab Montag, 7. Juni, einen dichteren Takt. An den Wochenenden und Feiertagen gilt weiterhin der normale Fahrplan. Die Buslinien fahren wie seit September weiterhin im regulären Fahrplan.

Der „dynamische 7,5-Minuten-Takt“ bei Straßenbahnen hat sich nach Angaben der Leiterin des Fahrbetriebs der Stadtwerke, Steffi Rohde, in der Corona-Zeit bewährt. „Wir haben damit weiterhin einen dichten Takt, können aber die zusätzliche Kapazität dort zur Verfügung stellen, wo sie wegen des Fahrgastaufkommens auch tatsächlich gebraucht wird“, sagt Rohde. Dazu beobachten die Stadtwerke die Fahrgastauslastung der Fahrzeuge etwa mit elektronischen Zählsystemen in etlichen Trams und Bussen aber auch mit Personal an Haltestellen.

Vor allem im Schüler- und Berufsverkehr am Morgen und mittags könnten so zusätzliche Verstärkerfahrzeuge eingesetzt werden. Vor allem auf der Linie 2 in die Frauentorstraße und auf der Linie 3 Richtung Univiertel sollen morgens und mittags die Wagenabfolge deutlich verdichtet werden. Ebenfalls werden die Linie 3 mit Straßenbahnen und die Linie 4 mit Bussen verstärkt. Trotz des Fahrzeug-Angebots sei wegen der Corona-Lockerungen und Öffnungen damit zu rechnen, dass die Busse und Bahnen zum Teil gut besetzt sein werden. Vor allem im Schülerverkehr am Morgen von etwa 7.20 bis 7.50 Uhr sowie mittags ab 13 bis etwa 13.30 Uhr müsse daher mit höherem Fahrgastaufkommen gerechnet werden. „Wer die Möglichkeit hat, sollte ein oder zwei Bahnen und Busse früher oder später fahren, um diese Stoßzeiten zu entzerren“, bittet Stadtwerke-Sprecher Jürgen Fergg.

Eine FFP2-Maskenpflicht gilt auch weiterhin in den Fahrzeugen, da im ÖPNV ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. „Über 99 Prozent der Fahrgäste hält sich an diese Verpflichtung“, so Fergg. Seit Einführung der Regelung kontrollieren die Stadtwerke die Einhaltung, auch mit Mitarbeitern in Zivil, und es seien bislang "nur sehr wenige Fahrgäste" negativ aufgefallen, die gegen die Maskenpflicht verstoßen.

Internationalen Untersuchungen sowie der neusten Studien der Technischen Universität Berlin und der Berliner Charité zufolge gebe es nach Angaben der Stadtwerke wegen der guten Durchlüftung mit Lüftungsanlagen und Türöffnung an den Haltestellen, der Maskenpflicht und wegen der kurzen Fahrdauer kein erhöhtes Infektionsrisiko im ÖPNV. (pm)

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