Region: Augsburg Stadt

Haunstetten bekommt eine neue Schule

So soll der Neubau der Johann-Strauß-Grundschule in Haunstetten nahe dem Schwimmbad aussehen. Der Umzug in das neue Gebäude ist für das Jahr 2025 geplant.

In den kommenden Jahren soll im Stadtteil Haunstetten der Neubau der Johann-Straß-Grundschule entstehen. Noch im Oktober beginnen nach den Plänen der Stadt Augsburg die vorbereitenden Arbeiten.

Mit der Baumaßnahme soll der in die Jahre gekommene Altbau durch einen "innovativen, nachhaltigen Neubau" ersetzt werden, "der den zukünftigen Ansprüchen an Bildung und Architektur gerecht wird", so die Stadt. So soll das neue Gebäude zudem zwei Horte beinhalten und moderne Pausenhofflächen und neue Sportanlagen bereitstellen.

Zeitgemäße Bildung benötige zeitgemäße Räumlichkeiten – "bei diesen so wichtigen Investitionen in unsere Augsburger Schulinfrastruktur handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um Investitionen in unsere Zukunft, die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt“, sagt Martina Wild, Zweite Bürgermeisterin und Bildungsreferentin. Laut Baureferent Gerd Merkle sei der Neubau neben den Schulbauprojekten der FOS/BOS/RWS und dem Rudolf-Diesel-Gymnasium eine der drei größten Hochbaustellen in Augsburg in den kommenden Jahren. Nach den aktuellen Plänen soll der Umzug in das neue Gebäude im Jahr 2025 erfolgen. Im Anschluss werde das alte Schulgebäude abgerissen und an dieser Stelle die neuen Sportanlagen der Schule errichtet. "Neben dem Neubau entsteht auch eine Art autofreier Boulevard, der auf das künftige Wohnviertel Haunstetten Südwest zuläuft", so Merkle weiter.

Die Baustelleneinrichtung und die vorbereitenden Maßnahmen sollen voraussichtlich ab 7. Oktober beginnen. Um das Baufeld abzusichern, wird östlich der Bestandsschule zunächst ein Bauzaun errichtet. Daraufhin erfolgen dann Abbrucharbeiten und die archäologischen und kampfmitteltechnischen Untersuchungen. "Der tatsächliche Baubeginn ist für das erste Quartal 2023 geplant", teilt die Stadt mit.

Für die Schule müssen allerdings Bäume weichen

Für das neue Gebäude müssten allerdings einige Bäume gefällt werden. Als Ausgleich dazu sollen insgesamt 66 Bäume gepflanzt werden. Zudem wird laut den Plänen auf dem Schulgelände insgesamt eine Fläche von 400 Quadratmeter mit Pflanzen versehen, um die Rodung von Kleingehölzen auszugleichen. "Alle Ersatzpflanzungen sind in Art und Umfang zwischen Landschaftsarchitekten und Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen abgestimmt. Ziel ist ein ausgeglichenes Gesamtbild mit Hölzern, Hecken und Baumnachwuchs", teilt die Stadt mit.

Im Vorfeld der Arbeiten ändert sich ab dem 4. Oktober die Linienführung der Buslinie 25. Damit müssen die drei Haltestellen Hirsestraße, Johann-Strauß-Straße und Bgm.-Rieger-Straße entfallen. Die Anwohner sowie die Schulgemeinschaft sei bereits mit einem Schreiben über den Baubeginn und weitere Maßnahmen informiert worden. Für den Spätherbst plant die Stadt vor Ort zudem einen Infoabend für alle Interessierten. (pm/pb)

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