Region: Augsburg Stadt

Hochspannungsleitung aus den 1920ern wird rückgebaut

Die Arbeiten zwischen Bergheim und Göggingen finden in den nächsten Monaten abschnittsweise statt. In einem ersten Schritt hat die LEW-Verteilnetz-GmbH zunächst die Leiterseile entfernt. Dafür wurden abschnittsweise alle Leiterseile ausgeklemmt und mittels einer Seilwinde abgenommen. Anschließend werden die Masten abgebaut, zuletzt dann die Mastfundamente.

Die LEW-Verteilnetz-GmbH hat mit dem Rückbau der 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen Bergheim und Göggingen begonnen. Die Leitung stammt teilweise noch aus den 1920er Jahren. Sie habe nun "das Ende ihrer technischen und wirtschaftlichen Lebensdauer erreicht", betonen die Lechwerke. Die Leitung könne abgebaut werden, da sie für die Stromversorgung der Region nicht mehr notwendig sei.

Die Leitung hatte zuletzt noch als zusätzliche Anbindung für das Umspannwerk Göggingen gedient. Durch eine Neustrukturierung des bestehenden Leitungsnetzes sei dieses Umspannwerk nun über andere Leitungen in das regionale Stromnetz eingebunden.

Die Leitung verläuft von Bergheim, südlich der Fuchssiedlung über die Wertach und im weiteren Verlauf nördlich von Inningen ins Umspannwerk Göggingen. Insgesamt werden knapp vier Kilometer Leitung und 16 Masten abgebaut. Der Rückbau der Leitung kostet rund 500.000 Euro. (pm)

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