Region: Augsburg Stadt

Immer mehr Todesfälle: Corona-Lage in Augsburger Altenheimen weiter angespannt

Regelmäßig wird in den Heimen getestet (Symbolbild).

In den Senioreneinrichtungen der Stadt Augsburg sind weiterhin Menschen verstorben. Das berichtet die Stadt am Dienstag. Während das Infektionsgeschehen in vier Heimen stabil bleibe oder rückläufig sei, stelle das Sander-Stift "trotz aller Vorsichts- und Schutzmaßnahmen", wie die Stadt betont, einen Anstieg bei den Neuinfektionen nach PCR-Reihentestungen fest.

 

42 Corona-Fälle im Sander-Stift

Das Sander-Stift habe derzeit 42 positiv getestete Bewohner. Ein Großteil von ihnen zeige keinerlei Krankheitssymptome oder nur sehr milde Anzeichen einer SARS-Cov2-Infektion. Zwei Bewohnerinnen mussten in ein Krankenhaus verlegt werden. Die Ergebnisse seien "bei regelmäßigen prophylaktischen Testungen in der Bewohnerschaft" ermittelt worden. Annährend 90 Mitarbeiter seien vorsorglich im Sander-Stift getestet worden, elf Tests innerhalb der vergangenen zwei Wochen fielen positiv aus.

Elf Sterbefälle im Seniorenzentrum Lechrain

Im Seniorenzentrum Lechrain habe "der Pandemiestatus im Erdgeschoss aufgehoben werden" können, berichtet die Stadt Augsburg. Aktuell seien noch 27 Bewohner im Haus, die ein positives PCR-Testergebnis vorweisen. Während das Infektionsgeschehen rückläufig sei, habe die Einrichtung weitere elf Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 melden müssen.

Corona im Hospital-Stift: Zwei Menschen verstorben 

Nach sechs Wochen sei die Entwicklung des Infektionsgeschehens im Hospital-Stift nun stark rückläufig. Derzeit sind der Stadt zufolge 15 Bewohner Corona-positiv. Fünf davon zeigen schwere Erkrankungssymptome. In dieser Woche seien zwei Menschen im Hospital-Stift an oder mit Covid-19 verstorben.

Im Seniorenzentrum Servatius sei das Infektionsgeschehen in einer beschützten Wohngruppe mit dementiell Erkrankten stark rückläufig. "Wiederholte Testreihen im Bereich ermittelten nur noch sechs Infizierte und damit eine Genesung von acht Bewohnerinnen und Bewohnern", so die Stadt. Es bestehe damit die Aussicht, die Pandemiezone bald auflösen zu können. Zuvor müsse aber durch eine weitere Testreihe Ende der Woche ermittelt werden, ob das Infektionsgeschehen gebannt ist.

Im Sparkassen-Altenheim seien zuletzt 19 infizierte Bewohner durch Reihentestungen ermittelt worden. Während 17 von ihnen asymptomatisch seien, trete bei zwei Senioren eine schwere Symptomatik auf. Gleichzeitig wurden 14 Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet. Die Testungen werden seit November regelmäßig als Vorsichts- und Schutzmaßnahme durchgeführt.

Durch die verschärften Schutzmaßnahmen hofft die Altenhilfe auf ein weiterhin rückläufiges Infektionsgeschehen in ihren Einrichtungen. (pm)

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